Von Königinnen und Päpsten bis hin zu Rappern und Autoren ist das Buch Mormon in die Hände einiger unglaublicher Persönlichkeiten gelangt, was zeigt, dass nichts die Verbreitung des Wortes Gottes aufhalten kann.

Elvis Presley

Elvis genoss seinen Titel „King” nicht.  Er sagte:

Es gibt nur einen König, und das ist Jesus Christus.”

Elvis, der ein tief gläubiger Mensch und leidenschaftlicher Leser spiritueller Themen war, sprach oft mit seinem engen Freund und Leibwächter Ed Parker über spirituelle Themen. Parker, ein Heiliger der Letzten Tage, soll Elvis mehrere Bücher von Autoren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gegeben haben. Darüber hinaus behauptet der ehemalige Missionar Bobby Kauo, dass er Elvis die Missionarslektionen lehrte, als dieser im polynesischen Kulturzentrum Paradise sein Musikvideo zum hawaiianischen Stil drehte.

Elvis erhielt ein Exemplar des Buches Mormon von Olive Osmond, die mehrfach Kontakt zu der Rock-Ikone hatte.

Es gibt zwar ein Buch Mormon, das in den historischen Sammlungen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage aufbewahrt wird und angeblich Elvis gehörte, mit vielen handschriftlichen Notizen darin, aber Forscher fanden inzwischen heraus, dass das Buch wahrscheinlich eine Fälschung ist.

Muhammad Ali

Das Kirchenmitglied Bob Wilke war zweifellos überrascht, als er auf einem Flughafen in Dallas auf Muhammad Ali traf, aber er ließ sich von der Boxlegende nicht einschüchtern. Nach einem freundlichen Gespräch übergab Wilke ihm ein persönliches Exemplar des Buches Mormon. Ali erwiderte den Gefallen, indem er Wilke eine mit Autogramm versehene „What is Islam”-Broschüre gab und hinzu fügte:

„Ich werde dein Buch lesen, wenn du meins liest” (Brother Paul’s Mormon Bathroom Reader, Paul B. Skousen, 2005).

Kelly Clarkson

Nachdem Morgan Jones im März 2006 Backstage-Pässe für ein Kelly-Clarkson-Konzert erhalten hatte, war sie begeistert und begann zu überlegen, was sie ihrem Musikidol während ihres Meet and Greet geben könnte.

„Was gibt man jemandem, der buchstäblich alles kaufen kann, was er will?”, fragte sie sich.

Jones schreibt über ihre Erfahrung: „Dann erinnerte ich mich an ein Interview, das ich gesehen hatte, wo Clarkson sagte, dass sie es wirklich genoss, Bücher über verschiedene Religionen zu lesen.”

Und daraufhin erhielt Jones die perfekte Antwort: ein Buch Mormon.

„Obwohl ich nicht alles in dem Buch verstanden habe, wusste ich, dass es mir in meinem Leben geholfen hat, und ich erinnere mich, dass ich dachte, wenn es mir geholfen hätte, könnte es vielleicht auch Kelly helfen”, sagt Jones.

„Ich hatte das Gefühl, dass es wirklich das Einzige war, was ich ihr anbieten konnte, das sie möglicherweise nicht selbst kaufen konnte. Also schrieb ich mein kleines jugendliches Zeugnis auf die Innenseite des Umschlags und wickelte es in Seidenpapier ein.”

Nach dem Konzert wartete Jones voller Vorfreude auf ihr persönliches Treffen mit Kelly Clarkson. „Ich werde Kelly Clarkson für immer lieben, weil sie auf eine Million verschiedene Arten hätte reagieren können, als sie ein Buch Mormon erhielt, und in Wahrheit dachte sie wahrscheinlich, dass mein Geschenk unglaublich seltsam war. Aber sie hätte nicht netter sein können, und vielleicht liebe ich sie deshalb bis heute”, erinnert sich Jones. „Sie sagte mir sofort, dass einer der besten Freunde ihrer Kindheit ein mitglied der Kirche Jesu Christi war und fing dann an, mir Fragen darüber zu stellen, was ich glaube. Sie stellte mir Fragen über das Buch Mormon und über die Tempel der Kirche.”

Doch einer der berührendsten Teile dieses Gesprächs geschah, nachdem Jones Clarkson getroffen hatte. Ein weiterer Fan aus der Warteschlange trat zu Jones, und Tränen liefen ihr übers Gesicht, und sagte:

„Ich bin Mitglied der Kirche Jesu Christi. Ich hätte nie daran gedacht, ihr ein Buch Mormon zu geben, aber danke.”

„Ich weiß, dass es immer einen Grund gibt, warum wir uns veranlasst fühlen, die Dinge zu teilen, die uns lieb und teuer sind”, schreibt Jones. „Vielleicht ist es nur für unsere eigene persönliche Entwicklung, um uns zu helfen, in unseren Herzen zu spüren, dass wir wirklich glauben, oder vielleicht ist es für das Mädchen in der Schlange hinter uns.”

Justin Bieber

Kurz nachdem Justin Bieber sein erstes vollständiges Album, auf dem auch der Song „Baby” erschien, veröffentlichte, eroberte er die Welt im Sturm – in mehreren Ländern war er auf Platz eins der Charts oder nahe daran – und erhielt ein unerwartetes Geschenk: ein Buch Mormon, in welches zwei Zeugnisse geschrieben waren.

Als Ashley Raymond, eine Heilige der Letzten Tage, am 10. Juli 2010 Tickets für ein Treffen mit Justin Bieber gewann, lud sie ihre Freundin Sammie Parkinson ein sie zu begleiten. „Wir waren in diesem Alter von Justin besessen”, sagt Parkinson lachend.

Vor dem Meet and Greet erfuhren Raymond und Parkinson, dass die Leute Justin Bieber zu diesem persönlichen Treffen oft ein Geschenk gaben, und sie begannen zusammen zu überlegen, was sie Justin Bieber geben konnten, das er nicht schon hatte.

„[Ashley und ich] waren in der Kirche immer sehr aktiv”, sagt Parkinson.

„Wir lieben dieses Evangelium. Ich war damit gesegnet, in einer Familie aufzuwachsen, die immer danach strebte, auch außerhalb des „Missionsfeldes” Missionare zu sein. Da wir beide solche Vorbilder in unserem Leben haben, dachten wir, es wäre cool, ihm etwas zu geben, das eine so große Rolle in unserem Leben spielt.”

Aus diesem Grund haben Raymond und Parkinson beschlossen, Justin Bieber ein Buch Mormon zu geben, in dem ihre Zeugnisse sorgfältig in die vordere Umschlaginnenseite geschrieben waren.

„Ich erinnere mich nicht an alle Details dessen, was wir geschrieben haben, aber wir sagten im Grunde genommen, dass dieses Buch wahres Glück bringen und seinem Leben mehr Sinn geben würde”, sagt Parkinson. „Wir dachten, es wäre cool, wenn er es liest und das Evangelium weiter verbreiten könnte.”

Beim Meet and Greet konnten Raymond und Parkinson nur eine Minute mit Bieber sprechen, aber sie übergaben ihr Geschenk an seinen Leibwächter, der versprach, das Buch der Pop-Ikone zu geben.

„[Justin Bieber] kam ein paar Monate später mit dem Lied ,Pray’ heraus”, sagt Parkinson.

„Wir machen gerne Witze und sagen, es war, weil er das Buch Mormon gelesen hat.”

Snoop Dogg

Nachdem ein Aprilscherz behauptete, dass Snoop Dogg 2008 zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage konvertierte, entstand ein inszeniertes Bild des Rappers mit einem Buch Mormon, das überall im Netz auftauchte.  

Aber jetzt, sechs Jahre später, ist ein neues Foto in den sozialen Medien entstanden, das die Heiligen der Letzten Tage und Snoop Dogg wieder ins Rampenlicht rückt.  

Nachdem sie von ihrer Missionspräsidentin die Erlaubnis erhalten hatte, ihrem Bruder bei einem High-School-Fußballspiel zuzusehen, erfuhr Schwester ‘Otukolo und ihre Begleiterin, Schwester Andelin, dass auch der Sohn von Snoop Dogg im Team spielte. So gingen diese beiden ehrgeizigen Missionarinnen beim Spiel auf die Suche nach Snoop Dogg und schafften es, einen Schnappschuss des Rappers mit dem Buch Mormon zu machen, das sie auf der Facebook-Seite „LDS Missionaries” veröffentlichten.

Mark Twain

Auf seinen Reisen durch den Wilden Westen erkundete Mark Twain viel von Utahs faszinierender Landschaft und Geschichte. Er traf sogar Präsident Brigham Young. Als Twain Salt Lake City verließ, wurde er nicht nur mit einem Exemplar des Buches Mormon belohnt, er las es auch so gründlich, dass er eine fast 3.500 Wörter umfassende Rezension des Buches schrieb. Dieser Essay, gesättigt mit Twains üblichem satirischen und bissigen Humor, lieferte nicht die beste Rezension des Propheten oder des Buches.

Papst Johannes Paul II.

Nach einem Konzert im Jahr 1981 traf der berühmte polnische LDS-Pianist Vladimir Jan Kochanski den Papst und überreichte ihm ein Buch Mormon.  Als Antwort sagte der Papst: „Dies ist eine mormonische Veröffentlichung…. Ah, ja. Ein hübscher junger Prophet” (Brother Paul’s Mormon Bathroom Reader, Paul B. Skousen, 2005).  

Königin Victoria

Nur vier Jahre nachdem die ersten Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage England erreicht hatten, wurde ihrer am längsten regierenden Monarchin, Königin Victoria, ein Buch Mormon in die Hände gelegt. 1841 erhielt der damalige Elder Lorenzo Snow eine Audienz bei Königin Victoria und Prinz Albert, bei der er ihnen ein gebundenes Buch Mormon übergab. Königin Victoria wiederum signierte eines von Elder Snows eigenen Büchern. 


Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Er wurde ursprünglich auf ldsliving.com unter dem Titel „21 Famous People Who Have Been Given a Book of Mormon” veröffentlicht. Die Autorin ist Danielle B. Wagner. Übersetzt von Janine Windhausen.

Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) wissen möchten, dann besuchen Sie einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche: mormon.org und kirche-jesu-christi.org.

German ©2017 LDS Living, A Division of Deseret Book Company | English ©2017 LDS Living, A Division of Deseret Book Company

QUIZ: Wie gut kennst du diese weniger bekannten Buch Mormon-Charaktere?

Die neue Leseplan-Funktion der Kirchen-App wirst du lieben

3 Geheimnisse, die das Buch Mormon nicht lüftet