Heute möchte ich mit euch ein paar Gedanken zum Thema „WER ihr werdet” teilen. Ihr verbringt viel Zeit mit Bemühungen um eure Ausbildung, im Stress und auf der Arbeit, damit ihr werden könnt, was ihr wollt. Ich möchte euch dazu auffordern, euch mehr darauf zu konzentrieren, wer ihr werden wollt. Es ist dieser „Evangeliums-Alltag”, wo ihr als junge Erwachsene einen Lebensstil formt und euch auf Gewohnheiten vorbereitet, die ihr in eure zukünftigen Familien mitnehmen werdet.

Es scheint ein Gefühl zu geben, dass wenn man heiratet, man sofort zu einer anderen Person wird.

  • Heute verbringst du deine Abende mit Videospielen – aber wenn du verheiratet bist, dann gilt dein Interesse jeden Abend dem Studium der Heiligen Schriften und dem gemeinsamen Beten.
  • Heute bist du oft so beschäftigt mit anderen Dingen und vergisst, deinen Tag mit einem Gebet und dem Evangeliumsstudium zu beginnen – aber wenn du verheiratet bist, dann wirst du dich auf wundersame Weise in einen Evangeliums-Gelehrten verwandeln.
  • Heute hast du zu viel um die Ohren, um am Familienheimabend teilzunehmen oder regelmäßig den Tempel zu besuchen – aber wenn du verheiratet bist, dann widmest du dich plötzlich deinen Bündnissen.

Leider muss ich diese Vorstellung platzen lassen. Du bist heute, wer du sein wirst. Wenn du heiratest, nimmst du dich mit. Du kannst „dich” nicht zurücklassen und jemand anders sein.

Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. [Lukas 12:34]

Warum wir "Ich kann nicht, ich bin Mormone" nicht sagen sollten.

Wenn dein Herz heute Videospielen und Unterhaltung gehört, du einfach rumhängst,  lebst und dein Gehalt ausgibst, dann ist das die Person, die du in deine Ehe und Familie mitbringen wirst.

Der Apostel Paulus hatte dazu folgende Einblicke, als er den Korinthern schrieb:

Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war[1. Korinther 13:11]

Bitte versteht mich nicht falsch: Ich genieße Unterhaltung und Entspannung genau wie ihr. Also verurteile ich niemanden dafür, mal eine „Auszeit” zu wollen. Ich persönlich liebe das Golfspielen. Obwohl – wenn du die anderen fragst, mit denen ich Golf spiele, sie wahrscheinlich sagen werden, dass das, was ich tue, nichts mit Golfspiel zu tun hat. Es gibt zwei Gründe dafür, warum ich so grottenschlecht golfe:

  1. Ich kann einfach nicht golfen.
  2. In den Jahren, als unsere Kinder noch zu Hause lebten, nahm Golfen zu viel Zeit in Anspruch, also Zeit weg von der „Zeit für Familie”. Deshalb akzeptierte ich, ein schlechter Golfer zu sein, meine Kinder mitzunehmen und es zu einem Familienausflug zu machen, anstatt zu einem ernstzunehmenden Golfspiel. Meine Golfkünste litten darunter, aber meine Familie wurde dadurch bereichert. Ich tat ab, was kindisch war[1 Korinther 13:11]                       

Vor ein paar Wochen hatte ich eine Unterhaltung mit jemandem, der mir von einer sehr traurigen Geschichte über ein Paar aus dieser Gemeinde berichtete. Es ist die Geschichte von einer frisch verheirateten Ehefrau mit einem gebrochenen Herzen. Sie dachte, dass sie einen Ehemann bekäme, der dieselben Evangeliumsgewohnheiten entwickelt hätte wie sie.

  • Beides gute Menschen, glaubenstreue Mitglieder
  • Aber die Ehefrau war entschlossen jemand Bestimmtes zu werden und arbeitete aktiv daran, während der Ehemann immer noch:

11 . . . ein Kind [war] . . . [dachte] wie ein Kind . . . [und urteilte] wie ein Kind . . . [er war noch kein] Mann . . . [der ablegte], was kindisch war.[1. Korinther 13:11]

Homosexuell und Mormone?

Du bestimmst, wer du wirst

Ich möchte, dass ihr ganz klar versteht, dass ihr diejenigen seid, die bestimmen, wer ihr morgen werdet. Wir alle verstehen unsere Abhängigkeit vom Erretter und seinem Sühnopfer. Aber lasst uns nicht vergessen, dass wir auch Kinder unseres himmlischen Vaters sind. Und letztendlich sind wir es selbst, die bestimmen, wer wir werden.

Also, falls ihr:

  1. eure täglichen Evangeliumsgewohnheiten ändern müsst, tut es
  2. euer Umfeld anpassen müsst, um ein „evangeliumsorientiertes” Heim zu haben, tut es
  3. euch mit dem Bischof treffen solltet, um Probleme in eurem persönlichen Leben zu bereinigen, tut es.

Und ich möchte euch bitten, bei all euren Bemühungen für andere interessant zu sein und von ihnen akzeptiert zu werden, euren Anstand zu bewahren.

Große Entscheidungen

Meiner Meinung nach trifft man im Leben höchstens zehn große Entscheidungen, aus denen sich alle anderen Entscheidungen ergeben: Entscheidungen über Ausbildung, Mission, Beruf, Wehrdienst, Würdigkeit und das Leben im Evangelium. Jede wichtige Entscheidung, die ihr trefft, findet wahrscheinlich in diesem Zeitraum von nur etwa 10 Jahren statt. Wenn ihr euch dabei vom Heiligen Geist leiten lasst, werdet ihr euer Leben mit Freude, Liebe und Dienen verbringen. Wenn nicht, werdet ihr viel Kraft in eurem Leben dafür aufwenden, um mit Unglücklichsein und Tragödien fertig zu werden, die aufgrund der  falschen Entscheidungen als Konsequenz folgen werden oder, wie Henry David Thoreau schrieb,  ein „Leben in stiller Verzweiflung” lebt.

Ihr seid gerade dabei, große Entscheidungen zu treffen:

Ich fordere euch dazu auf, diese Punkte mit einzubeziehen, wenn ihr die „großen” Entscheidungen in eurem Leben trefft.

Tugendhaftigkeit

Tugendhafte JAE

Du bestimmst, ob du moralisch rein sein wirst. In den 10 Geboten lesen wir: Du sollst nicht die Ehe brechen.[5. Mose 5:18]

Aber, wie ihr wisst, sind die Dinge komplexer. Der Erretter brachte dies in seiner Bergpredigt zum Ausdruck, als er das Gebot nicht nur auf Taten, sondern auf Gedanken und Wünsche erweiterte:

27 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: “Du sollst nicht die Ehe brechen.”

28  Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. [Matthäus 5:27-28]

Seine Entscheidungsfreiheit nutzen

Es gibt sogenannte „Instrumente der Entscheidungsfreiheit”, die wir kontrollieren oder über die wir „Entscheidungsfreiheit ausüben” sollen. Unsere Augen und Ohren sind Beispiele dafür. Ijob lehrt uns:

Einen Bund schloss ich mit meinen Augen, nie eine Jungfrau lüstern anzusehen. [Ijob 31:1]

Generell sind wir nicht für das verantwortlich, was wir in unserer Umwelt sehen, außer wir sind an einem Ort, an dem wir nicht sein sollten. Aber wir sind dafür verantwortlich, worauf wir unsere Augen heften, wonach uns gelüstet und was wir demzufolge tun. Bei all den Sünden, die David und Batseba begangen haben, war es David, der „den Bund” mit seinen Augen brach. Und David, der Lust zuließ; und David, der sich seiner Lust hingab und danach handelte. David hatte kein Recht dazu, seine Augen auf sie zu fixieren. (Ich sollte hinzufügen, dass David auch ungerechte Herrschaft” als König ausübte, sowohl gegenüber Urija als auch Batseba gegenüber. Er hatte alle Macht.)

Frauen Keuschheit David Batseba

Um ein anderes Beispiel vom Heiland heranzuziehen, sehen wir uns die Geschichte von der Frau an, die Ehebruch beging: in Johannes, Kapitel 8. Diese Geschichte veranschaulicht mehrere wichtige Punkte, aber ich möchte mich auf diesen Einen fokussieren:

  • Wenn sie beim Ehebruch erwischt wurde, dann war da auch ein Mann. Sie war sicher nicht allein! Warum haben sie ihn nicht ebenfalls durch die Straßen gezogen? Die Heuchelei hier war und ist eindeutig.

(…)

Ob jemand „aufreizend” gekleidet ist oder nicht –  ihr seid verantwortlich für eure Bündnisse, eure Augen, eure Hände, eure Herzen.

Pornografie

Und ihr werdet entscheiden, wenn ihr allein in eurem Zimmer seid, ob ihr euch mit Pornografie beschäftigt. Es gibt ein Muster, mit dem wir alle vertraut sind:

  • Ein Junge sitzt allein in seinem Zimmer im Alter von 9, 10 oder 11 Jahren. Er ist neugierig. Pornografie ist leicht zu finden.
  • Mit 15 ist er süchtig.
  • Mit 17 weiß er, dass er das Problem bereinigen muss, wenn er auf Mission gehen will. Das tut er.
  • Er erfüllt eine gute Mission, frei von Pornografie.
  • Er kommt heim. Sechs Monate später ist er wieder süchtig.

Pornografie ist einer der Hauptgründe für Scheidung in Amerika. Und, ich kann euch sagen, dass wenn ihr jetzt Pornografie anschaut (oder sie euch wieder anschaut) ist es extrem wahrscheinlich, dass ihr diese Sucht – und es ist eine Sucht – auch habt, wenn ihr verheiratet seid und eine Familie habt.

Die Biomedizin hat bewiesen, dass Pornografie eine Sucht ist, die stärker als Heroin oder Kokain wirkt.

  • Sie wird das Vertrauen deiner Frau in dich zerstören und beide Partner mit Schuldgefühlen füllen. Und Vertrauen, meine ich, ist die wichtigste Tugend in einer Ehe.
  • Sie wird die liebevolle Beziehung zwischen euch zerstören und gegen Frauen eintauschen, die nicht existieren und zwischen euch stehen.
  • Sie wird deine Familie zerstören. Du wirst der Vater, dessen frühere Frau und Kinder keinen Kontakt halten wollen . . . und diese Kinder werden von einem anderen Vater großgezogen, der sie und ihre Mutter so liebt, wie sie es verdienen.

Wenn ihr euch nicht darum bemüht es zu bereinigen, ist dies das Leben, mit dem ihr rechnen könnt. Ihr könnt darüber bestimmen: Welches Leben wollt ihr? Es ist eure Entscheidung.

Ich möchte etwas klarstellen: Nichts wovon ich spreche sollte euch zu der Annahme führen, dass Intimität zwischen Mann und Frau in irgendeiner Form etwas Böses ist, das man aushalten muss, um Kinder zu haben. Ich liebe die Erklärung von Orson Pratt (auch wenn sie etwas lang ist):

„Gott erschuf den Menschen, Mann und Frau. Er ist der Urheber unseres Seins . . . In die Brust von Mann und Frau pflanzte er bestimmte Qualitäten und Eigenschaften, die niemals ausgelöscht werden können – nämlich Liebe füreinander. Liebe kommt von Gott. Die Liebe, die der Mensch für das andere Geschlecht hat, kam von Gott. Der gleiche Gott, der die beiden Geschlechter erschuf, pflanzte in ihre Herzen jeweils die Liebe für den anderen. Was war der Grund dafür, diese Leidenschaft und Zuneigung in den Herzen von Mann und Frau zu gründen? Der Zweck dieser Welt, sein großer und ewiger Plan in Bezug auf die Zukunft. Aber er pflanzte nicht nur dieses Prinzip in das Herz von Mann und Frau, sondern gab auch göttliche Gesetze, um diese Leidenschaft und Zuneigung zu regulieren, sodass ihre Ausübung begrenzt ist. Dazu gab er die Institution der Ehe. Die Ehe, die zunächst verordnet wurde, war zwischen zwei unsterblichen Wesen, so war es eine ewige Ehe, deren Aufzeichnung wir als Beispiel haben. Die ewige Ehe war das, was Gott auf unserer Erde eingeführt hat, im Garten von Eden, als unsere ersten Eltern dort hineingestellt wurden, um den Garten zu pflegen und zu hegen. Zwei unsterbliche Wesen, vereint im neuen und immerwährenden Bund.”

Respekt vor der Ehe

Ich hörte mal, wie jemand sagte „Sex ist so intim, so persönlich, es ist einfacher ihn zu praktizieren als über ihn zu sprechen.” Ich rate euch, wenn ihr heiratet, offen und ehrlich miteinander über dieses neue Erlebnis in eurem Leben (indem ihr euer volles Vertrauen und Liebe zum Ausdruck bringt) zu kommunizieren, damit ihr euer Leben lang eine intime, liebevolle Ehe führt auf jede Weise, die Gott im Sinn hatte, als er Adam das Gebot gab:

  1. Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.[Genesis 2:24]

Wenn das nicht eine klare Aussage von Gott selbst ist, bezüglich der Schönheit und der Liebe von Intimität in der Ehe, dann kann ich keinen Ersatz finden. Und nebenbei bemerkt: So sind wir alle hier gelandet!

Ein moralisch reines Leben führen

In der Zwischenzeit, während ihr nach euren ewigen Partnern sucht, gibt es Regeln, die euch vor Herzschmerz und den Konsequenzen von unangebrachten intimen Beziehungen beschützen. Was ein positives Erlebnis hätte sein sollen, nämlich eines, das die Partner näher zusammenführt, trieb einen Keil zwischen sie, durch Schuldgefühle, Schuldzuweisungen und gescheiterte Versuche, aufzuhören bevor es zu spät war. Indem man dem Körperlichen erlaubt, alle anderen Aspekte der Beziehung zu überwältigen, macht man einander blind für die Tiefen und Weiten des Charakters und der Persönlichkeit der Person, die man datet.

Gott verlässt sich darauf, dass du eine gute Ehe eingehen und rechtschaffene Kinder im Herrn aufziehen wirst. Um sich gut zu verheiraten, muss man gut daten. Hier sind ein paar Regeln, die ich als essentiell empfinde, wenn man mit jemandem ausgeht:

  • Geht aus, wenn ihr ausgeht. Geht raus und unternehmt interessante Dinge; bleibt nicht in der Wohnung.
  • Nichts Gutes geschieht nach Mitternacht. Geht nach Hause.
  • Wenn Zuneigung zu Erregung wird, bist du zu weit gegangen.
  • Es gibt keinen guten Grund, im Schlafzimmer des anderen zu sein.
  • Beide sollen ihre Kleidung anbehalten und die Hände von Intimzonen fernhalten.
  • Wenn alles versagt, folge dem Joseph-Prinzip: Geh einfach weg. Wenn dir das zu peinlich ist, sag: „Ich gehe nicht, weil ich dich nicht mag. . . sondern weil ich dich mag.” Dann geh. So wie Joseph vor Potiphars Frau:

Keuschheit ist immer noch wichtig

Da packte sie ihn an seinem Gewande und sagte: Schlaf mit mir! Er ließ sein Gewand in ihrer Hand und lief hinaus. [Genesis  39:12]

Ehe

Wenn ihr das Ehebündnis eingegangen seid, werdet ihr euch entscheiden müssen, ob ihr die Familie in den Mittelpunkt eures Lebens rückt und ob die Kirche der Mittelpunkt eures Familienlebens ist.

Ich verstehe, dass nicht alle Ehen funktionieren. Aber in den meisten Fällen . . . nicht allen . . . in den meisten Fällen sind es zwei große Sünden, die eine Ehe zerstören. Es sind Stolz und Egoismus. Wenn Dinge in deinem Leben nicht gut laufen – und du und dein Ehepartner euch nicht versteht – ist es deine Entscheidung, ob du aufgibst und eine Scheidung willst – oder ob du entschlossen bist, an euren Problemen gemeinsam zu arbeiten, mit der Hilfe Gottes und dem Rat des Bischofs – und eine glücklichere, ewige Ehe und Familie schaffst.

Ich möchte noch hinzufügen, dass körperlicher oder emotionaler Missbrauch des Ehepartners oder Kindes niemals akzeptabel ist. Gott erwartet, dass ihr eure Familien beschützt, ihnen Sicherheit bietet und sie verteidigt. Ihr sollt ein Partner im Haus sein, voller Liebe, Rechtschaffenheit und im Geist des Dienens. Es ist nie angebracht, Gewalt anzuwenden. Wie David O. McKay uns lehrte:

“Kein anderweitiger Erfolg kann ein Versagen in der Familie wettmachen”

– Präsident David O. McKay

Einköpfige Familie

Ein wesentliches Verständnis vom Evangelium umfasst, dass wir uns selbst nicht nur als Einzelperson sehen, sondern als Grundlage und Bestandteil einer ewigen Familie. Das ist genauso wahr für die jungen Erwachsenen wie für diejenigen unter uns, die bereits verheiratet sind und Kinder haben.

Ihr seid jetzt eine „einköpfige Familie”. Wie ihr euch verhalten werdet, wenn ihr eine zweiköpfige Familie werdet. . . und die Familie wächst . . . hängt in großem Maße von den Gewohnheiten ab, die ihr heute formt. Wenn die Zeit kommt, da ihr von einer einköpfigen Familie zu einem gleichgestellten Partner in eurem Heim werdet, hängt euer Erfolg von Folgendem ab:

  1. Ihr verpflichtet euch dazu, eure Familie in der Gegenwart und in der Zukunft zum Mittelpunkt eures Lebens zu machen;
  2. Ihr verpflichtet euch dazu, das Evangelium und die Kirche zum Mittelpunkt eures Familienlebens zu machen;
  3. Ihr verpflichtet euch dazu, eure täglichen evangeliumsbezogenen Gewohnheiten mit denen übereinstimmen zu lassen, an die ihr glaubt.

Um eure Mentalität von einem jungen alleinstehenden Erwachsenen hin zu der einer„einköpfigen Familie” zu ändern, bedarf es eures Studiums, Gebets und Fastens. Es macht es notwendig, dass ihr euer Leben und eure Prioritäten genau betrachtet. Es verlangt eine mächtige Wandlung in euren Herzen.

Das Wort Gottes erkennen

Diese mächtige Wandlung im Herzen aufzuschieben stellt eine große Gefahr dar. Es führt zu Jahren, die damit verbracht werden rumzuhängen, locker und ohne Ziel auszugehen und dazu, dass man es mit der Freizeit und der Suche nach Spaß übertreibt. Erhebliche und ewige Konsequenzen folgen diesem Verhalten.

Schwierigkeiten damit, sich zu verpflichten

Ich habe acht Gründe identifiziert, warum es manchen von euch schwerfallen könnte, sich auf einen Partner und eine Ehe einzulassen und diese Verpflichtung einzugehen. Denkt darüber nach, ob sie auf euch zutreffen, und fangt jetzt damit an, daran zu arbeiten.

  1. Ihr erwartet das gleiche Kribbeln im Bauch, das ihr hattet, als ihr mit 16 Jahren das erste Mal ausgegangen seit. In eurem Alter seid ihr hoffentlich soweit, dass ihr einander so wertschätzt, wie Elizabeth Barrett Browning ihren Ehemann, Robert Browning, als sie schrieb: „Ich liebe dich bis in alle Tiefen und Weiten, die meine Seele erreichen kann. Man muss alles an einer Person sehen, nicht nur das Äußere.”
  2. Wenn man sich nicht um seine Probleme mit der Würdigkeit kümmert und nicht daten will, aus Angst, dass man dem anderen erklären muss, warum man nicht in den Tempel gehen kann.
  3. Du kommst aus einem gestörten Zuhause.
  4. Du hängst einfach lieber mit Freunden rum.
  5. Du bist nur eine kurze Zeit für deine Ausbildung, Job etc. hier. Es lohnt sich kaum, etwas Ernstes anzufangen.
  6. Du kämpfst für dein Einkommen und hast kaum genug für dich selbst.
  7. Du hast zu oft gehört „Ehe ist schwere Arbeit”. (Persönlich finde ich, dass Single zu sein viel schwerer war.)
  8. Gleichgeschlechtliche Anziehung

Falls irgendeiner dieser Gründe auf dich zutrifft, dann forsche in deinem Herzen und nimm den Aufruf ernst ein „Familienleben zu leben”, indem du dich jetzt, als einköpfige Familie, darauf vorbereitest.

Zusammenfassung

Ich bete dafür, dass ihr auf euer Jahrzehnt der Entscheidungen mit Hoffnung schaut, mit Vorfreude und voller Erwartungen und mit dem festen Entschluss, dass wenn diese großen Entscheidungen anstehen, ihr gute Entscheidungen treffen werdet.


Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt und am 10. Dezember 2013 auf www.ldsmag.com veröffentlicht. Der Autor ist Larry L. Eastland. Übersetzt von Maren Leit.

Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) wissen möchten, dann besuchen Sie einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche: mormon.org und lds.org.

Anmerkungen des Übersetzers: Text gekürzt und frei übersetzt.