Danke für die Einladung heute bei euch sein zu dürfen.

Ich bin mir sicher ihr habt den Satz schon oft gehört, indem Joseph Smith sagte: „Glücklich zu sein ist der Zweck und die Absicht unseres Daseins, und dieses Ziel werden wir auch erreichen, wenn wir dem Pfad folgen, der dahin führt.“1

Es ist das lobenswerte Streben nach Glück, über das ich heute sprechen möchte. Achtet darauf, dass ich von „Streben nach Glück“ spreche und nicht vom Glück allein. Denkt an die Wortwahl die Joseph wählte: Er sprach von dem Weg, der zum Glücklichsein führt, als dem Schlüssel selbst, um das Ziel zu erreichen.

Ein uraltes Bestreben des Menschen

Dieses ist ein Bestreben der Menschheit seit alter Zeit. Einer der größten intelektuellen Köpfe der westlichen Welt sagte einmal: „Glücklichsein ist der Zweck und die Absicht des Lebens, das gesamte Ziel und das Ende der menschlichen Existenz.“2 Das waren die Worte von Aristoteles. Seht die Parallelen zwischen seiner Aussage und die des Propheten Joseph Smiths. Sie haben beide fast die selben Worte benutzt. In den ersten Zeilen der Unabhängigkeitserklärung verknüpfte Thomas Jefferson unser persönliches und politisches Bestreben mit den drei unabdingbaren Rechten auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück für die Ewigkeit (zumindest für die damals gegründeten Vereinigten Staaten). In dem großartigen Dreigespann ist Glück kein Recht (wie Leben und Freiheit), sondern das “Streben nach Glück”.

Die Suche nach dem Glück

Aber wie „verfolgen“ wir Glück, wenn wir noch jung, unerfahren und vielleicht etwas ängstlich sind und das Leben uns wie ein Berg voller Herausforderungen scheint?  Nun, eines wissen wir ganz gewiss: Glück ist nicht einfach zu finden. Normalerweise ist es schwer fassbar, vergänglich und schleichend. Falls ihr es nicht bereits gelernt habt, dann werdet ihr in den kommenden Jahren feststellen, dass Glück oft dann auftritt, wenn wir es am wenigsten erwarten und mit anderen Dingen beschäftigt sind. Glück ist oft ein Nebenprodukt einer anderen Bemühung. Einer meiner liebsten Schriftsteller während meiner Universitätszeit, schrieb: „Glück ist wie ein Schmetterling; Je mehr du es jagst, desto mehr wird es sich dir entziehen, aber wenn du deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge lenkst, wird es kommen und sich sanft auf deine Schulter setzen.”3 Das ist einer der ironischen Evangeliumsgrundsätze die oft so scheinen, als würden sie keinen Sinn machen, wie beispielsweise „die Letzten werden die Ersten sein“ und „verliere dein Leben, um es zu finden“. Das Evangelium ist voll von solcher Ironie. Ich denke das Streben nach Glück gehört auch dazu. Also wie können wir unsere Chancen, Glück zu erfahren, erhöhen, ohne direkt danach zu streben, sodass es sich uns wieder entzieht? Lasst mich aus einem außergewöhnlichen Buch ein paar Antworten teilen.

Beispiele aus dem Buch Mormon

Die ersten 30 Jahre der Geschichte des Buches Mormon repräsentieren keine angenehmen Jahre. Nachdem sie ihr gesamtes Vermögen und ihre Heimatstadt Jerusalem aufgrund von internationalen Konflikten verlassen mussten, die Arabische Halbinsel in den ungünstigsten Umständen durchquerten, ein Schiff ohne jegliche Schiffbauerfahrung bauten und dann darin den Ozean überquerten und daraufhin in einem völlig fremden Land ankamen und alle Mühen einer Neusiedlung erduldeten, wurden die Feindseligkeiten in der Familie Lehis und Sariahs immer größer, bis sie sich schlussendlich in zwei Hälften spaltete. Eine Hälfte floh tiefer in die Wildnis, weil sie, um ihr Leben bangend, nicht Opfer der rachsüchtigen, blutrünstigen anderen Hälfte werden wollte. Auf unbetretenem Terrain suchte dieser Teil der Familie nach Schutz und versuchte nach ihren besten Möglichkeiten ein neues Leben zu beginnen. Der Prophet dieses nephitischen Familienteils sagte, dass sie nach alledem nun versuchten „nach der Weise des Glücklichseins zu leben“.4

Im Angesicht ihrer Leiden, die sie 30 Jahre lang ertragen mussten, erscheint so eine Aussage fast schmerzhaft.  Wie könnte auch nur ein Teil davon mit etwas wie das Wort „Glück“ beschrieben werden? Oh, meine jungen Freunde. Genau da finden wir die Reibung. Nephi sagte nicht, dass sie glücklich waren, auch wenn sie es offensichtlich waren. Was er sagt ist, dass sie „nach der Weise des Glücklichseins lebten“. Heute möchte ich, dass ihr verstehen lernt, dass hier ein wunderbarer Schlüssel in diesem Satz steckt, der viele wertvolle Segnungen für euch und euer restliches Leben eröffnen kann.

Was wir tun können um glücklich zu sein

Ich denke nicht, dass Gott in seiner Herrlichkeit, die Engel des Himmels oder die Propheten auf der Erde versuchen, uns zu jeder Zeit und in jeder Hinsicht glücklich zu machen, wenn das irdische Reich uns vor Prüfungen und Herausforderungen stellt. Präsident James E. Faust formulierte es aus: „Glück wird uns nicht in einem Paket überreicht, welches wir einfach öffnen und konsumieren können. Keiner ist immer 24 Stunden am Tag, Sieben Tage die Woche, glücklich“. Aber meine Zuversicht für euch heute ist, dass wir im Plan Gottes sehr viel tun können, um das Glück zu finden, welches wir uns wünschen. Wir können bestimmte Schritte gehen, wir können uns bestimmte Angewohnheiten aneignen und wir können bestimmte Dinge tun, die uns glücklich machen, gemäß dem was Gott und die Geschichte uns lehrt. Wir können dies mit dem Vertrauen tun, dass wenn wir auf diese Weise leben, der Schmetterling eher willens ist auf unserer Schulter zu landen.

Kurz gesagt habt ihr die besten Chancen glücklich zu sein, wenn ihr das tut, was glückliche Menschen tun. Lebt auf die Weise, wie glückliche Menschen leben. Geht die Wege, die glückliche Menschen gehen und eure Chancen, Freude in unerwarteten Momenten, Frieden an unerwarteten Orten, ja sogar Hilfe von Engeln zu finden, von denen ihr dachtet, sie wüssten nicht, dass ihr existiert, wird exponentiell steigen. Im Folgenden sind ein paar Anregungen, wie man „auf die  Weise des Glücklichseins“ leben kann.

Auf die Weise des Glücklichseins

Erstens, ist Glück, wahrer Frieden und biblische Freude  zuerst und immer dann zu finden, wenn man nach dem Evangelium Jesu Christi lebt. Viele andere Philosophien und Glaubenssysteme wurden getestet.  In der Tat scheint es sicher zu sein, zu sagen, dass geradezu alle anderen Philosophien und Systeme jahrzehntelang ausprobiert wurden. Der  Apostel Thomas fragte den Herrn eine Frage, die sich viele der jungen Leute heute auch stellen: „Wie können wir den Weg kennen?“. (Und in eurem Fall würde es heißen: „Wie können wir den Weg finden, der glücklich macht?“.) Jesus gab die Antwort die für alle Ewigkeit Gültigkeit besitzt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben… Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun… Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.“6

Was für ein Versprechen! Lebt meinen Weg, lebt meine Wahrheit, lebt mein Leben – lebt auf die Art und Weise die ich euch zeige und lehre – und was auch immer du erbittest, wird dir gegeben werden, was auch immer du suchst, sollst du finden. Wahre Freude ist mit inbegriffen.

Teile des Segens kommen möglicherweise schon bald, einige Teile davon werden erst später kommen und andere möglicherweise erst im Himmel, aber sie werden kommen. Alle davon. Was für eine Ermutigung das nach einem traurigen Montag, einem betrübten Dienstag oder einem tränenreichen Mittwoch ist! Das ist ein Versprechen, dessen Verwirklichung nicht anders kommen kann, als durch die Hingabe zu ewigen Wahrheiten. In den Worten des damals, vor einem ganzen Jahrhundert, neu ordinierten Elder David O. McKay: „[ Anders als bei Belohnungen, Vergnügen oder jeder Art von Nervenkitzel, findet man wahres] Glück nur auf dem gebahnten Weg [des Evangeliums]. Schmal wie er ist… [und] gerade [wie er ist] führt er zum ewigen Leben.“7 Darum liebt Gott, liebt einander und bleibt dem Evangelium Jesu Christi treu.

Zweitens, lerne so schnell wie du nur kannst, dass ein großer Teil des Glücklichseins in deinen Händen liegt und nicht in Veranstaltungen, Umständen oder Schicksal oder Pech. Das ist ein Teil, um welches es im Kampf der Entscheidungsfreiheit, im vorirdischen Rat des Himmels ging. Wir haben die Wahl, wir haben die Willenskraft, wir haben die Entscheidungsfreiheit und wenn das Glück nicht von alleine kommt, können wir uns noch immer dazu entscheiden auf die Weise des Glücklichseins zu leben. Abraham Lincoln hatte unzählige Dinge über die er sich beklagen konnte während der schwierigsten Amtszeit, die ein Präsident der Vereinigten Staaten jemals gegenüberstehen musste. Aber er erkannte, dass „ein Mensch [so] glücklich [ist], wie er es beschließt zu sein“8. Als erstes kommt Glück durch das, was in eurem Kopf ist, lange bevor es auf eure Hand kommt. Joseph Smith lebte „nach der Weise des Glücklichseins“ in einer sehr unglücklichen Situation, als er vom Liberty Gefängnis aus, an die Opfer von Ungerechtigkeit und Verfolgung, schrieb:

„Laß Tugend immerfort deine Gedanken zieren; dann wird dein Vertrauen in der Gegenwart Gottes stark werden, […]
Der Heilige Geist wird dein ständiger Begleiter sein und dein Zepter ein unwandelbares Zepter der Rechtschaffenheit und Wahrheit.“9

Lass Tugend immerfort deine Gedanken zieren. Das ist nicht nur ein guter Ratschlag gegen die heutige Plage von Pornographie, sondern auch ein Rat alle Arten von Evangeliumsgedanken, gute Gedanken, konstruktive Gedanken und hoffnungsvolle Gedanken zu haben. Diese glaubenserfüllten Gedanken werden verändern, wie ihr Probleme im Leben begegnet und löst. Offenbarungen sagen: „Der Herr fordert das Herz und einen willigen Verstand“.10 Viel zu oft haben wir gedacht, dass es alles allein eine Herzensangelegenheit ist. Das ist es nicht. Gott erwartet einen willigen Verstand bei der Suche nach Glück und auch Frieden. Bringt euren Verstand mit ein. Es erfordert Fleiß. Es ist ein Kampf. Ein Kampf für Glück, welches es wert ist zu kämpfen.

Ein Kampf gegen uns selbst

Vor ungefähr einem Jahr schrieb Elizabeth Gilbert in ihrem Buch:

„Glück ist die Folge von persönlicher Anstrengung. Sie kämpfen dafür, sie bestehen darauf,  und […] sie suchen danach. Sie müssen unaufhörlich an den Erscheinungen ihrer eigenen Segnungen teilnehmen. Und sobald sie den Zustand des Glücklichseins erreicht haben, dürfen sie niemals nachgiebig werden, um sie zu behalten. Sie müssen mit einer gewaltigen Anstrengung weiter aufwärts in das Glück schwimmen, […] um schwimmend oben auf zu sein.” 11

Ich mag ihren Satz: „Sie müssen unaufhörlich an den Erscheinungen ihrer eignen Segnungen teilnehmen“12, sehr. Seien sie nicht passiv. Schwimmen sie aufwärts. Denken, sprechen und handeln sie positiv. Das ist genau das, was glückliche Menschen tun. Das ist ein Aspekt des Lebens nach der Weise des Glücklichseins.

Hier ist ein weiterer Aspekt. In Vorbereitung auf diese Ansprache, saß ich eine ganze Weile an meinem Schriftenstudium und versuchte herauszufinden, ob ich jemals einer glücklichen Person begegnet bin, die unfreundlich oder unangenehm war. Und ratet mal was? Mir ist niemand eingefallen. Nicht eine einzige Person. Lernt  diese Weisheit solange ihr noch an einem so fröhlichen Ort seid, wie BYU-Idaho: Ihr werdet niemals euer eigenes Glück auf dem Unglück anderer aufbauen können. Besonders wenn wir jung und unsicher sind, neigen wir vielleicht dazu zu denken, dass wenn wir jemanden heruntermachen, wir dadurch besser werden. Das ist Mobbing. So etwas ist schlichtweg Boshaftigkeit. So etwas ist Arroganz und Oberflächlichkeit. Vielleicht denken wir, dass wenn wir negativ genug sind, zynisch oder schlicht weg  gemein, die Erwartungen an uns nicht so hoch sind. Wir können jeden auf eine Ebene voller Fehlern abstufen. Dementsprechend werden unsere Fehler uns nicht mehr so groß erscheinen.

Glückliche Menschen sind jedoch nicht negativ, zynisch oder gemein. Das ist kein Bestandteil der „Art und Weise“ des Glücks. Wenn mein Leben mich etwas gelehrt hat, dann dass auf Güte, Freundlichkeit und auf Glauben basierender Optimismus Charakteristiken von glücklichen Menschen sind. Wie die Worte Mutter Teresas sagen: „Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist. Sei der lebende Ausdruck von der Güte Gottes: Güte in deinem Gesicht, Güte in deinen Augen, Güte in deinem Lächeln.“13

Was wir auf dem Weg zum Glück vermeiden müssen

Ein weiterer Schritt auf dem Pfad nach Glück ist es Feindseligkeiten, Streit und Wut im Leben zu vermeiden. Denken sie daran, es ist Luzifer, der Satan, der Widersacher, der den Ärger liebt.  Er ist es, der „der Vater des Streites ist, und stachelt den Menschen das Herz auf, im Zorn miteinander zu streiten.“14

Elder Lynn Robbins sagte auf einer Generalkonferenz vor einigen Jahren, nachdem er den Vers zitiert hatte: „Der Begriff „aufstacheln“ ist geradezu ein Katastrophenrezept: Man halte das Temperament auf mittlerer Hitze, rühre einige ausgesuchte Wörter ein und bringe alles zum Kochen; anschließend rühre man weiter, bis die Suppe dick ist, lasse sie abkühlen und die Gefühle für mehrere Tage erkalten. Alles kalt servieren. Es bleibt garantiert viel übrig.“15

Wut fügt allem womit es in Kontakt kommt Schaden zu und zerstört. Jemand sagte einmal, dass Wut heißt, selbst Gift zu trinken und darauf zu warten, dass der andere stirbt. Es ist eine bösartige Säure, die lange bevor sie das vorgesehene Objekt zerstört, bereits den Behälter angegriffen hat. Nichts ist mehr enthalten außer Gewalt, Wut, Bitterkeit und Hass. Nichts davon hat noch mit dem Leben nach dem Evangelium oder dem Streben nach Glück zu tun. Ich glaube nicht, dass Wut in einem Leben, welches auf die Weise des Glücklichseins gelebt werden will, nachgegeben, gefördert oder auch nur sonstwie existieren kann.

Das Glück in der Arbeit

Ein weiterer Ratschlag, obwohl so viele weitere noch zu berücksichtigen wären, kommt von Nephi, der nach 30 Jahren, voller Schwierigkeiten in einem neuen Land, nach Glück suchte: „Ich, Nephi, hielt mein Volk an, fleißig zu sein und mit den Händen zu arbeiten“.16  Im Gegensatz zu denjenigen, vor denen sie flohen, denn sie „wurden […] ein träges Volk, voller Bosheit und Hinterlist“.17

Wenn ihr in diesem Schuljahr, auf der Mission oder in der Ehe glücklich sein wollt – arbeitet daran. Lernt zu arbeiten. Seid fleißig. Seid nicht träge oder boshaft. Eine einfache Definition des christusähnlichen Charakters, könnte sein, das Richtige zur richtigen Zeit auf die richtige Art und Weise zu tun. Dieses Jahr ist das Richtige für euch, die ihr auf der BYU-I seid, zu lernen. Es ist ein Jahr der Bildung, für das bezahlt wurde. Finanziert durch euch, durch eure Eltern und durch diejenigen aus dieser Kirche die ihren Zehnten zahlen.  Seid nicht träge. Seid nicht verschwenderisch. Tut das Richtige zur richtigen Zeit. „Trachtet nach Wissen, ja, durch Studium und auch durch Glauben.”18  Seid fleißig und […] arbeitet, einschließlich der Mühen anderen zu dienen, denn das ist einer der wahrhaft großen Schlüssel zu wahrem Glück.

Schlussworte

Lasst mich abschließend noch einmal den aufrichtigen Rat Almas an Korianton zitieren:

Mit all der Ermutigung, die ein Vater seinem Sohn oder seiner Tochter geben wollen würde, sagte er, dass die Glaubenstreuen bei der Auferstehung in einen Zustand von „endlosem Glücklichsein“ erhöht werden würden,  um das „Reich Gottes zu ererben“.19 Zu dieser Zeit, sagte er, werden wir „zum Glücklichsein erweckt [werden] gemäß [unseren] Wünschen nach Glücklichsein“.20 Aber Vorsicht ist geboten: „Meine nicht … dass du [ohne Umkehr] von Sünde zum Glücklichsein wieder hergestellt werden würdest. Siehe ich sage dir, schlecht zu sein hat noch nie glücklich gemacht.“21 Sünde ist die Antithese von „Glücklichsein“. Alma sagte, dass diejenigen die etwas anderes  glauben „ohne Gott in der Welt [sind], und … und sich gegen die Natur Gottes gewandt [haben]; darum sind sie in einem Zustand, der der Natur des Glücklichseins entgegen ist“.22

Ein Zustand, der der Natur des Glücklichseins entgegen ist. Das ist der schlimmste Zustand, den ich mir zum Leben vorstellen kann.
Ich bitte euch Übertretungen abzulehnen, um beständig im Einklang mit der Natur Gottes zu leben, welches der Natur des wahren Glücklichseins entspricht. Ich ermutige und applaudiere euch in eurem „Bestreben auf dem Weg dahin“. Ihr könnt es auf keine andere Weise finden.

Ich gebe Zeugnis, dass Gott, euer ewiger Vater im Himmel, euch in eurem Bestreben mit mehr Liebe als die meine, immer ermutigt und applaudiert. Ich bezeuge, dass er euch immer glücklich sehen will und möchte, dass ihr wahre Freude empfindet. Ich gebe Zeugnis vom Sühnopfer seines einziggeborenen Sohnes, welches den richtigen Weg, und falls nötig, den richtigen Anfang, eine zweite Chance oder eine Veränderung unseres Wesens, ermöglicht. Mit der Macht und Vollmacht meines Amtes als Apostel, lasse ich einen Segen auf euch, dass ihr wissen mögt, dass Christus „der Weg und die Wahrheit und das Leben“23 ist, und keiner wahres Glück findet, außer durch ihn. Ich segne euch, dass ihr eines Tages, irgendwann und irgendwo, die rechtschaffenen Wünsche eures Herzens haben werdet, weil ihr das Evangelium Jesu Christi lebt und durch euer Leben auf die „Weise des Glücklichseins“ diese Segnungen verdient habt. Ich gebe Zeugnis davon und segne euch, dass gute Dinge in euer Leben kommen werden, im Namen des guten Hirten, der der Schlussstein dieser Kirche ist, der hohe Priester, der Herr Jesus Christus. Amen.


1    Lehren des Propheten Joseph Smith, von Joseph Fielding Smith (1976), 255-56.

2   Aristoteles, The Nichomachean Ethics.

3    Henry David Thoreau

4    2 Nephi 5:27.

5    James E. Faust, “Our Search for Happiness,” Ensign, October 2000, 2, italics added.

6    Johannes 14:5-6, 13-14.

7    David O. McKay, Conference Report, October 1919, 180. italics added.

8    Zitat von Dr. Frank Crane, Syracuse Herald of Syracuse, New York, January 1, 1914.

9    Lehre und Bündnisse 121:45-46.

10   Lehre und Bündnisse 64:34.

11   Elizabeth Gilbert, Eat, Pray, Love, 2006.

12   Gilbert, Eat, Pray, Love.

13   Mutter Teresa.

14   3 Nephi 11:29.

15   Lynn G. Robbins, “Anger and Agency,” Ensign, May 1998, 80.

16   2 Nephi 5:17.

17   2 Nephi 5:24.

18   Lehre und Bündnisse 88:118.

19   Alma 41:4.

20   Alma 41:5.

21   Alma 41:10.

22   Alma 41:11.

23   Johannes 14:6.


Bei diesem Beitrag handelt es sich um Auszüge einer Ansprache von Elder Jeffrey R. Holland von dem Kollegium der Zwölf Apostel. Er wurde aus dem Englischen übersetzt von Jannetje Ludwig. Die Ansprache hat Elder Holland an der Brigham Young University – Idaho gegeben.

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