Meine Freundin Barbie Dodson ist ein wahrer Sonnenstrahl. Und wenn man sie wirklich kennenlernt, merkt man, dass sie sich bewusst dazu entschließt, so zu sein.

Sie hat mir von ihrer Philosophie erzählt, und die möchte ich an euch weitergeben.

Lächeln: Ein Rezept zum Glücklichsein

Ich bin überzeugt davon, dass ein Lächeln die Stimmung heben und ungute Gefühle vertreiben kann und ein Glücksgefühl auslöst. Lächeln ist für mich und meine Psyche heilsam, vor allem wenn ich ein Lächeln zurück bekomme. Manchmal komme ich mir wie die weltbeste Schauspielerin vor, weil ich äußerlich lächle und innerlich eigentlich am Schreien bin. Wenn ich mich dazu zwinge, ein Lächeln aufzusetzen, wenn ich anderen Menschen begegne, verschwindet das Gefühl, eigentlich schreien zu wollen, meist plötzlich und ein ansteckendes Grinsen macht mich glücklich.

Ich habe gelernt, dass ein Lächeln im Gesicht die beste Medizin gegen eine schlechte Stimmung ist. In der Zeitschrift Psychology Today schreibt Dr. Adrian Furnham: „Es gibt psychologische Hinweise darauf, dass ein Lächeln biologische Auswirkungen hat. Noch stärker sehen wir das beim Lachen, und das ist ein Hinweis auf eine Rückkopplungsschleife. Ein Lächeln hat hormonelle und psychologische Wirkung, die dazu führt, dass wir uns besser fühlen und öfter lächeln möchten. Ein Lächeln ist Selbstmedikation und heilsam.”

Beispielsweise kann man einschätzen, wie ernst eine Krankheit ist, indem man testet, ob man noch lächeln kann. Ist es einfach, weiß man, dass man sich schnell wieder erholen wird. Ist es fast unmöglich, ist es am besten, wieder ins Bett zu gehen. Es ist nicht immer einfach zu lächeln – vor allem nicht in dieser Welt voller Stress und Kummer. In Momenten, in denen man sich überhaupt nicht vorstellen kann zu lächeln, hat ein Lächeln jedoch die größte Wirkung.

Durch Lächeln innere Unruhe überwinden

happy box

Manchmal nehmen innere Unruhe und Angstzustände überhand, ohne dass man es erwartet, was sehr kräfteraubend sein kann. Mir geht es so, wenn ich in der Kirche bin und dort unendlich viele Leute sind, denen ich Hallo sagen soll. Ich rede mir daher vorher ein, dass wenn ich jeden anlächle, den ich sehe, ich weniger ängstlich sein werde.

Begegnet mir dann jemand, kämpfe ich schleunigst darum, die Kontrolle über diesen ungewollten und unermüdlichen Gegner Angst zu erlangen. Wenn sich dann meine Mundwinkel zu einem Lächeln heben und ich ein Leuchten in den Augen des anderen sehen kann, formt sich in meinen Gedanken das Gefühl: „Ich habe es geschafft!” Ein Lächeln hat wirklich viel Macht.

Am Ende habe ich immer das Gefühl, dass ich mich seitdem ich angekommen bin, wirklich verändert habe. Die innere Unruhe ist verflogen, und es gab Leute, die auch mich angelächelt haben; ich habe das Gefühl, auch für andere etwas Gutes getan zu haben.

Delisa Hargrove

Ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich entdecke gerne die Welt, bin gerne in der Natur, freue mich, wenn ich Wahrheiten verstehen kann und über Zeit, die ich mit meinem Mann und unserer Bulldogge verbringen kann. Eines der Ziele in meinem Leben ist es, jeden Tempel der Kirche überall auf der Welt zu besuchen. Bisher sind es 91.


Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt und am 10.6.18  auf ldsblogs.com mit dem Titel „Smiling: A Recipe for Happiness”  veröffentlicht. Die Autorin ist Delisa Hargrove. Übersetzt von Kristina Vogt.

Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) lernen möchten, dann besuchen Sie einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche: mormon.org und lds.org.

Erwischt! Wie du Heilige der Letzten Tage sofort erkennst

Die wahre Quelle grenzenlosen Selbstvertrauens

VIRALES VIDEO: NASA Ingenieur, Mitglied der Kirche, baut Stink-Bombe gegen Paketdiebe