Titelbild: Eine beliebte Mormonad aus dem New Era, September 2005. Zu deutsch: “Ziel” – Deine Ziele sind in Sicht, wenn du die Spur hälst und bis ans Ende aushälst (vgl. 2 Timothäus 4:7, Hebräer 12:1-2).

Wie wichtig es ist, Ziele zu setzen

""Ziele zeigen unsere Herzenswüche und unsere Vision davon, was wir erreichen können." (Zitat aus "Verkuendet mein Evangelium")Als alleinstehende Erwachsene blicken wir vielleicht manchmal voller Ungewissheit in die Zukunft. Wir wissen zwar nicht, was der nächste Tag bringen wird, aber wir müssen die Dinge kontrollieren, die wir kontrollieren können. Die beste Art und Weise, wie wir das tun können, ist – meiner Erfahrung nach – uns Ziele zu setzen. Ziele können uns helfen, von dem, was wir zur Zeit sind, zu dem zu werden, was wir eines Tages sein möchten. M. Russell Ballard sagte: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir, wenn wir uns im Leben keine Ziele setzen und nicht die Methoden lernen, wie man Ziele erreicht, einmal ein schönes Alter erreichen können und auf unser Leben zurückblicken und feststellen müssen, dass wir nur einen geringen Teil unseres Potenzials ausgeschöpft haben. Wenn jemand die Grundsätze der Zielsetzung beherrscht, hat das einen großen Einfluss auf das, was er in seinem Leben erreicht.” (M. Russell Ballard, Ansprache vor Jungen Erwachsenen des Gebietes Salt Lake, 18. Oktober 1981)

In Verkündet mein Evangelium: Eine Anleitung für den Missionsdienst lesen wir: „Ziele zeigen unsere Herzenswünsche und unsere Vision davon, was wir erreichen können. Durch Ziele und Planung verwandeln sich unsere Hoffnungen in Taten. Ziele und Planung erfordern Glauben.” (Kapitel 8) Als eine alleinstehende Erwachsene habe ich viele Hoffnungen und Wünsche, und ich habe das starke Gefühl, dass ich mein Leben dann nicht „verschlafe”, wenn ich meine Ziele erreiche; dadurch erlangt es mehr Bedeutung und ich bin glücklicher. In den vergangenen Wochen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie wichtig mir meine Ziele sind und habe dabei viel gelernt.

Das erste, was ich erkannt habe, war, dass es wertvoll ist, einen Freund zu haben, der über die Ziele Bescheid weiß und immer wieder nachhakt. Präsident Thomas S. Monson sagte: „Wenn Leistung geWenn Leistung gemessen wird, verbessert sich die Leistung. Wenn Leistung gemessen und berichtet wird, wird die Verbesserung noch beschleunigt. ( Zitat von Thomas S. Monson)messen wird, verbessert sich die Leistung. Wenn Leistung gemessen und berichtet wird, wird die Verbesserung noch beschleunigt.“ (Thomas S. Monson, Herbst-Generalkonferenz 1970.) Ich setze mir mit einem guten Freund gemeinsam Ziele und wir arbeiten gemeinsam daran. Wir haben zwar nicht immer die gleichen Ziele, trotzdem haben wir aber schon feststellen können, dass es einen großen Unterschied macht, wenn wir jemandem davon berichten, wie es uns mit den Zielen geht. Wir können sehen, was gut funktioniert und wie wir Dinge besser machen könnten. Wir tauschen uns täglich über unseren Fortschritt aus. Dabei ver- oder beurteilen wir einander nicht, sondern ermutigen uns gegenseitig. Wir erinnern einander an unsere Ziele, damit wir sie nicht vergessen. Dieser beständige Austausch hat uns dabei geholfen, unsere Ziele schneller zu erreichen.

Zweitens: In „Verkündet mein Evangelium” heißt es: „Setzen Sie Ziele, die konkret und realistisch sind, für die Sie sich aber doch anstrengen müssen.” Es ist ein sehr belebendes Gefühl, wenn man voller Selbstbewusstsein sagen kann, dass man seine Ziele für den Tag erreicht hat. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es hilfreich ist, einen bestimmten Zeitpunkt festzulegen, bis zu dem man seine Tagesziele erreicht haben möchte, und einen bestimmten Zeitraum, in dem man daran arbeiten möchte. Es ist einfacher, wenn man konsequent ist. Ich weiß so, dass ich jeden Morgen um 7 Uhr an meinem Ziel arbeite.

Dadurch stellt sich nicht die Frage, wann ich dazu komme oder wie viel Mühe ich darauf verwende. Wenn die gesteckten Ziele zu einfach sind, machen wir weniger Fortschritt als möglich wäre; sind die Ziele aber zu schwer zu erreichen, ist das frustrierend für uns und wir versuchen es nicht weiter. Ausgeglichenheit ist also der Schlüssel. Schon nach wenigen Tagen kann man erkennen, ob das Ziel zu einfach oder zu schwer zu erreichen ist. (Auch hierbei kann ein Freund helfen, weil Freunde einschätzen können, was wir erreichen können und was aus uns werden kann.)

Drittens: Wenn wir Ziele erreichen, spüren wir eine große Freude und größeren Lebensinhalt! Ich glaube, dass ich mir als alleinstehende Erwachsene nichts sehnlicher wünsche, als dass die Dinge, die ich tue, einen Sinn haben. Mir haben diese Ziele einen Sinn gegeben. Träume, die ich ein Leben lang hatte, verwirkliche ich so. Indem ich die einfacheren Etappenziele erreiche, scheinen mir auch meine größeren Hoffnungen und Träume möglich und erreichbar. Es ist ein befriedigendes Gefühl sich zu verändern und etwas zu erreichen. Solltet ihr mir nicht glauben, versucht es einfach. Ich fordere euch und auch mich selbst dazu auf, heute ein konkretes Ziel zu setzen und es dann zu erreichen. Sucht euch jemanden, und setzt messbare und konkrete Ziele, die euch helfen, ein freudevolles Leben zu führen. Ich kann euch versprechen, dass ihr glücklicher seid, wenn ihr diesem Muster folgt. Ich kann euch das versprechen, weil ich es selbst versucht habe und es funktioniert hat.


Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt und am 1.8.14 auf ldsblogs.com veröffentlicht. Die Autorin ist Ashley Dewey. Übersetzt von Kristina Vogt.

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