Viele Menschen sind verwundert, wenn sie herausfinden, dass die Mitglieder der Kirche Jesu Christi Adam und Eva bewundern und Eva für sie eine wahre Heldin in der Geschichte ist. Es gibt viele Versuche, sie schlecht darzustellen, da geglaubt wird, sie habe Gott und himmlischen Gesetzen den Rücken gekehrt und sich stattdessen für ein Leben in Sünde entschieden. Es wird geglaubt, dass sie für all unsere heutigen Bedrängnisse, die wir erleiden müssen, verantwortlich ist.

Die Mormonen sind in dieser Hinsicht anderer Meinung. Lassen Sie mich erklären, warum wir mit diesem Gedankengut nicht übereinstimmen, und warum diese Geschichte einen der Gründe veranschaulicht, weshalb ich meinen Glauben besonders schätze.

Mormonen glauben, dass Gott unseren Geist erschaffen hat und uns für eine Weile bei sich im Himmel hat leben lassen. Diese Zeit haben wir genutzt, um unseren Charakter und unsere Persönlichkeit zu entwickeln, um zu entscheiden, wie wichtig es uns ist, Gott zu lieben und ihm zu gehorchen, und um einige Entscheidungen in Bezug auf unser ewiges Leben zu treffen. Schlussendlich mussten wir jedoch auf die zweite Stufe unseres ewigen Lebens rücken. Würden wir, auch wenn wir nicht mehr direkt bei Gott leben würden, noch nach dem Evangelium leben? Selbst, wenn wir nicht einmal mehr sicher wären, ob Gott überhaupt existiert? Aus diesen Gründen mussten wir für einige Zeit unser Zuhause verlassen. Unter der Führung Gottes schuf Jesus Christus die Erde und wir freuten uns über dieseAdam und Eva beten. Möglichkeit.

Adam und Eva wurden auserwählt, um als Erste auf die Erde zu kommen. Sie wurden auserwählt, um die Vorfahren all derjenigen zu sein, die folgen würden. Wir hatten alle die Chance, erfolgreich zu sein. Bevor wir zur Welt kamen, gab es jedoch bereits eine Spaltung unter den Menschen. Einige lehnten sich gegen den Plan auf und wählten Luzifer als ihren Herrscher. Ihnen wurde die Gelegenheit, zur Erde zu kommen, verwehrt. Ein anderer Teil entschied sich, Jesus Christus zu folgen. Diesem Teil wurde es gewährt, sich auf die Reise zur Erde zu machen. Unsere Reise begann also bereits mit einer bedeutenden Entscheidung.

Jetzt denken Sie mal einen Moment darüber nach: Würde Gott als erstes zwei Menschen auf die Welt schicken, von denen er wusste, dass sie nicht rechtschaffen und verantwortungslos sind? Das erscheint doch nicht sehr wahrscheinlich, wenn wir berücksichtigen, wie sehr er uns alle liebt. Er würde uns doch die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen, um Erfolg haben zu können. Und das fängt damit an, dass wir von guten Eltern abstammen. Für Kinder ist es wahrscheinlich, erfolgreich zu sein, wenn sie gute Eltern haben. Er hatte von all den Menschen, die eines Tages auf der Erde leben würden, die besten ausgewählt. Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi glauben, dass Gott zwei der tapfersten und vernünftigsten Kinder aussuchte, um die erste Familie auf der Erde zu gründen.

Ich persönlich stelle mir den Garten Eden als die erwachsene Variante der Kindheit vor. Denn schließlich hatten sie nicht wirklich eine. Dort hatten sie jedoch die Möglichkeit, sich daran zu gewöhnen, einen Körper zu haben und entfernt von zu Hause zu leben. Sie hatten die Möglichkeit, ihre Ehe in eiAdam und Eva mit Kindern.nem sicheren Umfeld zu entwickeln. Sie werden sich aber wahrscheinlich daran erinnern, dass Adam und Eva im Garten keine Kinder hatten. Zumindest nicht, bis sie den Garten verließen und einen sterblichen Körper erhielten.

Ich bin mir sicher, dass Eva ihr Leben im Garten liebte, aber sie war nie dazu bestimmt, dort für die Ewigkeit zu bleiben. Sie mussten sich für die Sterblichkeit entscheiden und Gott überließ ihnen die Wahl, wann der richtige Zeitpunkt dafür sein würde. Eva war diejenige, die die Entscheidung traf, den Garten zu verlassen, was ihr ermöglichte Mutter zu werden und die Sterblichkeit kennenzulernen.

Die Kirche Jesu Christi glaubt, dass sie unglaublich selbstlos und weise gehandelt hat. Ohne ihr Opfer hätte niemand von uns geboren werden können. Wir verdanken ihr unser Leben und danken Adam, dass er bereit war, den Weg, den sie wählte, mit ihr zu gehen.

Das Leben im Garten war wahrscheinlich dem Himmelreich sehr ähnlich. Wenn die Welt, die sie außerhalb des Gartens betraten, nicht von Bedeutung gewesen wäre, warum hatte Gott die Erde dann erschaffen? Warum hat er uns dahin geschickt? Warum wollte er, dass wir dorthin gehen?

Worin bestünde der Sinn des Lebens, wenn eine einfache, perfekte, arbeits – und prüfungsfreie Umgebung in Gottes Gegenwart alles gewesen wäre, das wir brauchten? Warum hat uns Gott dann nicht einfach im Himmel erschaffen und uns dort gelassen?

Es gäbe keinen Sinn im Leben. Es wäre nur ein seltsames Spiel von Gott gewesen. Das ist jedoch nicht die Weise, auf die Gott wirkt. Wir sind hier, um unseren Körper zu bekommen, aber auch, um Prüfungen und neue Erfahrungen zu machen, um Glauben zu entwickeln und die Zeit zu nutzen, so zu leben, wie Gott es für uns vorgesehen hat. Auch, wenn er nicht mit uns auf dieser Erde ist. Wir hatten bereits bewiesen, dass wir es in seiner Gegenwart konnten. Jetzt beweisen wir, dass wir es als Eine Frau der Mormonenpioniere schiebt einen Handkarren.Erwachsene, die von zu Hause entfernt leben, auch können. Mit anderen Worten, er fordert von uns, dass wir in einer Welt leben, die nicht wie das Paradies ist.

Was ich besonders am Glauben der Mormonen mag, ist, dass es keine Lücken gibt. Während meiner Suche nach einer Kirche, war dies jedoch bei vielen der Fall. Es gab Lücken, die keinen Sinn ergaben und Fragen, die für mich entscheidend waren, worauf es jedoch keine Antworten gab.

Im Folgenden schreibe ich nun über weitere Lücken, die existieren, aber für die es im Glauben der Kirche Jesu Christi Antworten gibt.

Eine Frage der Welt:

Wenn Gott so fair und liebevoll ist, und Jesus lehrte, ein Kind niemals schlecht zu behandeln, warum gibt es dann Kinder, die noch bevor sie die Möglichkeit haben, Jesus Christus in ihrem Leben zu akzeptieren oder sich taufen zu lassen, sterben und den Preis dafür zahlen müssen? Warum sind sie nicht einfach automatisch errettet, wenn es doch nicht deren Schuld ist? Schlussendlich wählte er doch das Datum des Todes und die Eltern des Kindes. Würde er die Kinder für etwas, wofür sie nichts können, bestrafen?

Die Lehre der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage:

Eine Mutter hält ihr Baby im Arm.Mormonen glauben, dass Kinder unter acht Jahren nicht sündigen können. Sie sind für Entscheidungen, die sie treffen, nicht verantwortlich. Wenn sie also sterben, dann ist ihnen die Erhöhung sicher. Niemand ist für etwas verantwortlich, worüber er keine Kontrolle besitzt. Selbst diejenigen, die bereits über acht Jahre alt sind und sterben, bevor sie die Gelegenheit hatten, freiwillig Jesus Christus als ihren Erretter anzunehmen, werden dennoch die Möglichkeit haben über ihn zu lernen und zu entscheiden, ob sie sein Evangelium nach ihrem Tod noch annehmen möchten oder nicht. Es ist keine zweite Chance. Es ist die Erste und die Art und Weise wie Gott gerecht sein kann.

Eine Frage der Welt:

Warum werden einige in ein einfaches Leben und andere in ein schweres Leben geboren?

Die Lehre der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage:

Wenn dieses Leben das einzige Leben wäre, dann wäre nichts daran gerecht. Wenn es jedoch dieses Leben und ein Leben danach gäbe, dann gäbe es dennoch Lücken im Bereich der Gerechtigkeit. Nur wenn dieses Leben das Mittelstück dreier Etappen darstellt, ist das Leben aus ewiger Perspektive gerecht.

Auch in unserem vorherigen Leben als Geistkinder waren wir schon jemand. Wir hatten unsere eigene Persönlichkeit und einige waren rechtschaffener als andere. Wir hatten bereits Stärken und Schwächen. Gott beobachtete uns und sah, wie wir heranwuchsen und uns entschieden, wer wir werden wollten. Er sah, was wir zu dem Zeitpunkt, als wir bereit waren zur Erde zu kommen, noch brauchten.

Auf dieser Stufe des Lebens, dreht sich alles um die Vorbereitung auf das nächste Leben. Es ist außerdem die Zeit, in der wir die Person werden können, von der Gott weiß, dass wir sie sein können. Das bedeutet, dass wir bestimmte Erfahrungen brauchen, die speziell auf uns zugeschnitten sind.

Da wir wissen, dass unsere Entscheidungen einen Einfluss auf unser kommendes Leben haben, und eine von uns bereits getroffene Entscheidung – Christus oder Luzifer zu folgen – Einfluss auf unser jetziges Leben hat, ist es möglich, dass auch weitere Entscheidungen, die wir im vorirdischen Leben getroffen haben, die Umstände, unter denen wir zur Erde kamen, beeinflussten. Das soll nicht bedeuten, dass ein hartes Leben eine Bestrafung für das vorherige Leben darstellt. Viele der Menschen, die während ihrer Kindheit vor sehr schwierigen Herausforderungen standen, haben diese genutzt, um stark und zu herausragenden Erwachsenen zu werden. Einige haben durch diese Herausforderungen die Möglichkeit gehabt, Kraft, Mut und Mitgefühl im Leben zu erlernen. Auch Wohlstand kann eine außerordentliche Herausforderung darstellen. Es führt dazu, dass einige verwöhnt sind, egoistisch und verurteilend. Dennoch werden wir die Umstände unseres Lebens erst vollständig erfassen und verstehen können, wenn wir zurück zu Hause im Himmel sind. In der Ewigkeit betrachtet, werden wir erkennen, dass viele der Herausforderungen die wir hatten uns im Nachhinein als Segnungen dienten. Aber auch die Dinge, die uns erst als Segnungen erscheinen, können möglicherweise später als Herausforderung verstanden werden.

Eine Frage der Welt:

Warum stoppt Gott nicht den Hunger, Krieg und andere Leiden auf der Welt?

Die Lehre der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage:

Der vorrangegangene Abschnitt hilft zu verstehen, warum wir Herausforderungen haben. Aber es gibt jedoch weitere Lehren, die bei dieser Frage helfen können.

Als Gott uns zur Erde sandte, versprach er uns, dass wir auf die Entscheidungsfreiheit, die wir bereits Eine Frau hat ein kleines Kind auf dem Arm. Es scheint verletzt zu sein.besaßen, auch weiterhin Anrecht haben werden. Die Entscheidungsfreiheit bezeichnet das Recht, Entscheidungen für uns selbst treffen zu können. Ohne sie wären wir Marionetten und unser Leben wäre sinnlos. Die Entscheidungen, die wir treffen, beeinflussen unser Leben. Das jetzige wie auch das ewige. Nichtsdestotrotz beeinflusst es aber auch das Leben anderer Leute. Die wenigsten Entscheidungen die wir treffen, haben nur Auswirkungen auf uns, trotz des berühmten Arguments: „Das ist mein Leben und ich kann tun was ich will.“ Obwohl es wahr ist, kann es auch verantwortungslos sein, wenn wir nicht darauf achten, was für Auswirkungen unsere Entscheidungen auf das Leben anderer haben können.

Gott besitzt die Fähigkeit, jemanden davon abzubringen, einen Krieg anzufangen. Er könnte auch all den Hunger der Welt stillen. Aber er kann nicht unsere Entscheidungsfreiheit einschränken, die er uns für immer gewährt hat. Die Menschen müssen in der Lage sein, Entscheidungen über ihr Leben zu treffen. Auch, wenn diese Entscheidungen einen Einfluss auf das Leben anderer haben. Er kann uns jedoch beibringen, das Richtige zu tun. Er kann uns die richtigen Gedanken in den Sinn geben. Aber wir entscheiden, ob wir sie in unserem Herzen aufnehmen oder nicht. Die meisten Leiden der Welt entstehen aufgrund schlecht getroffener Entscheidungen. Dabei hat jemand eine bestimmte Situation verursacht oder ein anderer versagt dabei, etwas zu verhindern und zu helfen.

Gott weiß, dass wir auch Entscheidungen treffen können, die anderen helfen. Wenn Leute mich fragen, wieso Gott nichts gegen all diese hungernden Kinder unternimmt, dann sage ich, dass er es getan hat. Er hat das Verlangen nach dem Wohle anderer in das Herz dieser Person gepflanzt, die diese Frage stellte. Dieses Verlangen dient zur Ermutigung, rauszugehen und etwas zu unternehmen. Statt gemütlich in unseren Stühlen zu sitzen und darauf zu bestehen, dass Gott all die Arbeit tut, erwartet Gott von uns, dass wir aufstehen und unseren Teil dazu beitragen. Dann kann er uns in unseren ehrlichen und rechtschaffenen Wünschen unterstützen. Das ist gut für uns selbst, aber auch für diejenigen, denen wir helfen. Wenn Kinder hungern müssen, dann liegt es daran, dass zu viele Menschen nicht das tun, was getan werden muss, um zu helfen.

Es liegt in unserer Verantwortung, die Hände Gottes zu sein und der Welt zu helfen. Der größte Teil seiner Arbeit ist dann getan, wenn wir als wahre Nachfolger Gottes eintreten und den Eindrücken, die Gott uns ins Herz setzt, folgen. Statt „Mach du das, Gott. Ich fühle mich gerade nicht danach“ zu sagen, müssen wir lernen “Danke, dass du mir zeigst, was ich tun kann. Ich fange gleich damit an“, zu sagen.

Ich liebe die Lehre der Kirche Jesu Christi, die wie Puzzleteile das Bild vom ewigen Leben auf eine Weise ergänzen, das mir ein vollständiges Bild gezeigt wird. Dadurch verstehe ich so viel besser, welchen Plan Gott für mich hat, als vor meiner Zeit als Mitglied dieser Kirche. Obwohl Gott uns nicht alles erklärt, hat er jedoch alles Wichtige erklärt und mir gezeigt, wie ich meinen Platz in all dem finde.


Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Das Original von Terrie Lynn Bittner ist zu finden auf ldsblogs.com.

Für mehr Informationen über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage besuchen Sie einfach die offizielle Website mormon.org.