Dank des Sühnopfers Jesu Christi sind der physische Tod und der geistige Tod, die Trennung der Seele von Gott, überwunden. Das Leiden Jesu im Garten von Getsemani, sein Tod am Kreuz und die Auferstehung ermöglichen es allen Menschen von ihren Sünden umzukehren und eines Tages als vollkommene Wesen in Gottes Gegenwart zu leben.

“Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben” (Johannes 11:25).

„In manchen Situationen, beispielsweise bei schwerem Leid und bei Krankheit, kommt der Tod als Engel der Barmherzigkeit. Doch in den meisten Fällen betrachten wir ihn als Feind des Menschenglücks. Das Dunkel des Todes kann aber durch das Licht offenbarter Wahrheit auf immer vertrieben werden. ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben‘, hat der Herr gesagt. ‚Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben‘ (Präsident Thomas S. Monson, vgl. Johannes 11:25,26; 14:27).“

“Denn siehe, ich, Gott, habe das für alle gelitten, damit sie nicht leiden müssen, sofern sie umkehren; aber sofern sie nicht umkehren, müssen sie leiden so wie ich, und dieses Leiden ließ mich, selbst Gott, den Größten von allen, der Schmerzen wegen zittern und aus jeder Pore bluten und an Leib und Geist leiden” (LuB 19:16-19).

„Jetzt, zu Ostern, denken wir daran, warum wir ihn lieben, und daran, dass er seinen treuen Jüngern verheißt, dass aus ihnen seine teuren Freunde werden. Der Heiland hat uns das verheißen und uns gesagt, dass er zu uns kommt, wenn wir ihm dienen. […] Ich habe erlebt, was für eine Freude es ist, wenn ich mich dem Erlöser nahe und er sich mir naht. Meist geschieht dies dann, wenn ich ganz einfach gehorsam [seine] Gebote befolge“ (Präs. Henry B. Eyring).

„Wenn unser Glaube an Jesus erst einmal zu keimen beginnt, wird der himmlische Vater es ermöglichen, dass er wächst. Dies geschieht auf verschiedene Weise, unter anderem auch dadurch, dass einem Unglück widerfährt. Wir entwickeln Glauben, wenn wir mit dem aufrichtigen Wunsch, uns Gott zu nahen, beten und darauf vertrauen, dass er unsere Last trägt und uns Antworten auf die unerklärlichen, geheimnisvollen Fragen über den Sinn des Lebens gibt: Woher kommen wir? Warum sind wir als sterbliche Menschen auf der Erde? Und wohin gehen wir nach unserem sterblichen Dasein auf der Erde?

Jesus Christus kurz vor seinem Tod. Er starb damit wir leben können.

“Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? […] Dann hauchte er den Geist aus.” (Matthäus 27:46-50).

Wenn die Schwierigkeiten des Lebens kommen, und sie kommen bei jedem, mag es einem schwer vorkommen, weiterhin zu glauben. In solchen Zeiten kann uns [jedoch] nur der Glaube an den Herrn Jesus Christus und sein Sühnopfer Frieden, Hoffnung und Erkenntnis bringen. Nur der Glaube, dass er für uns gelitten hat, gibt uns die Kraft, bis ans Ende auszuharren. Wenn wir diesen Glauben erlangen, erleben wir eine mächtige Wandlung im Herzen […]“ (Elder Robert D. Hales).

Elder Hales sagte zu allen, deren Seele nach Glauben hungert: „Ich [fordere Sie] auf ‚diesen Jesus zu suchen, von dem die Propheten und Apostel geschrieben haben‘ (siehe Ether 12:41). Lassen Sie sich ihr Zeugnis, dass der Erlöser sein Leben für Sie gegeben hat, tief ins Herz dringen. Beten Sie, um ein Zeugnis von dieser Wahrheit durch den Heiligen Geist zu erlangen und erleben Sie dann, wie Ihr Glaube gestärkt wird, wenn Sie sich den Schwierigkeiten des irdischen Lebens freudig stellen und sich auf das ewige Leben vorbereiten. Jesus Christus ist gekommen. Er hat gelebt. Und er wird wiederkommen. Das ist eine wunderbare Wahrheit, die wir zu [Ostern] und das ganze Jahr über in unserem Herzen tragen sollen.“

Wie gesegnet sind wir in diesen letzten Tagen, erneut das Zeugnis eines Apostels des Herrn Jesus Christus, ja, seines Propheten auf Erden, hören zu dürfen: „Der Tod ist überwunden, der Sieg über das Grab errungen. Mögen die Worte, die durch ihn geheiligt wurden, der sie erfüllte, jedem Menschen zur lebendigen Erkenntnis werden. Vergessen Sie sie nie. Halten Sie sie in Ehren. Er ist auferstanden“ (Präs. Thomas S. Monson).