Es waren wunderbare Neuigkeiten, als wir hörten, dass Präsident Henry B. Eyring, Mitglied der Ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT), die Gelegenheit hatte, als Zeuge aufzutreten und seine Überzeugungen beim internationalen, interreligiösen Kolloquium in der Vatikanstadt, vorzustellen. Durch das historische Zusammentreffen von 14 verschiedenen Religionen, hatte Präsident Henry B. Eyring die Möglichkeit, eine Stimme für viele andere Religionsführer zu sein. Sie alle kamen zusammen, um sich über „Die wechselseitige Ergänzung von Mann und Frau“ und sich für die damit verbundene traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau auszusprechen.

 

Papst Franziskus und Henry B. Eyring treffen sich im Vatikan.

Papst Franziskus und Henry B. Eyring begrüßen sich freundlich im Vatikan.

 

Der Vatikan. Ein Staat bestehend aus etwa 1000 Geistlichen.

Präsident Eyrings Themenauswahl bezeugte, dass „ein Mann und eine Frau, in der Ehe vereint, die überragende Fähigkeit [haben], sich selbst, ihre Familie und ihre Mitmenschen glücklich zu machen“. Er erzählte aus seinem persönlichen Leben, wie er seine Frau kennenlernte und sie später im Tempel für Zeit und Ewigkeit heirateten.

Er sprach über die Freuden, die Herausforderungen und die Errungenschaften, die sie beide auf ihrem Weg eins zu werden, als Ehepaar erfuhren. Beide sind sich einig, dass sie durch ihr gemeinsames Leben und die Schwierigkeiten, die sie hatten, zu besseren Menschen wurden und glücklicher sind.

Daraufhin stellte Präsident Eyring jedoch die Frage: „Warum erzeugen einige Ehen Freude, während andere Unzufriedenheit hervorrufen?“ Er erzählt über einen Faktor, der in vielen Ehen einen Unterschied macht: Selbstsucht.

„In selbstsüchtigen Beziehungen, führen die natürlichen Unterschiede von Mann und Frau oft zu Trennungen. Wo Selbstlosigkeit vorhanden ist, führen Unterschiede zu Ergänzungen und es ergeben sich Möglichkeiten, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Ehepartner und Familienmitglieder können sich gegenseitig aufbauen und zusammenwachsen, wenn sie sich mehr um die Bedürfnisse der Anderen kümmern, als um ihre eigenen. Wenn Selbstlosigkeit der Schlüssel zu einer ergänzenden Ehe zwischen Mann und Frau ist, dann wissen wir, was wir zu tun haben, um eine Renaissance erfolgreicher Ehen und Familienleben zu erschaffen.“

Des Weiteren sprach er über die Richtlinien in „Die Familie: Eine Proklamation an die Welt“, die 1995 von der Ersten Präsidentschaft und der Mitglieder der Zwölf Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage herausgegeben wurden. „Die Familie ist von Gott eingerichtet. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist wesentlich für seinen ewigen Plan. Kinder haben ein Recht darauf, im Bund der Ehe geboren zu werden und in der Obhut eines Vaters und einer Mutter aufzuwachsen, die die Ehegelübde in völliger Treue einhalten. Ein glückliches Familienleben kann am ehesten erreicht werden, wenn die Lehren des Herrn Jesus Christus seine Grundlage sind. Erfolgreiche Ehen und Familien gründen und sichern ihren Bestand auf den Prinzipien Glaube, Gebet, Umkehr, Vergebungsbereitschaft, gegenseitige Achtung, Liebe, Mitgefühl, Arbeit und sinnvolle Freizeitgestaltung. Gott hat es so vorgesehen, dass der Vater in Liebe und Rechtschaffenheit über die Familie präsidiert und dass er die Pflicht hat, dafür zu sorgen, dass die Familie alles hat, was sie zum Leben und für ihren Schutz braucht.

Die Mutter ist in erster Linie für das Umsorgen und die Erziehung der Kinder zuständig. Vater und Mutter müssen einander in diesen heiligen Aufgaben als gleichwertige Partner zur Seite stehen. Behinderung, Tod und sonstige Umstände mögen eine individuelle Anpassung erforderlich machen. Bei Bedarf leisten die Angehörigen Hilfe.“

Diese Konferenz ist für mich ein Zeugnis, dass die Welt noch immer die Ehe zwischen Mann und Frau als wichtig erachtet. Die heiligen Bündnisse der Ehe zu halten und sich selbst als Ehepartner zu verbessern, ist noch immer für viele von großer Bedeutung. Ich hoffe, dass die Worte Präsident Eyrings von der Welt gehört werden, um denjenigen die Zweifel an der grundlegenden Stellung der Ehe zu nehmen, die welche haben.


Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt von Jannetje Ludwig und erschien im Original auf ldsblogs.com.

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