„Und wenn Menschen zu mir kommen, so zeige ich ihnen ihre Schwäche. Ich gebe den Menschen Schwäche, damit sie demütig seien; und meine Gnade ist ausreichend für alle Menschen, die sich vor mir demütigen; denn wenn sie sich vor mir demütigen und Glauben an mich haben, dann werde ich Schwaches für sie stark werden lassen.” (Ether 12:27)

Ich bin ein 7-jähriges Kind, das mit seiner Cousine Erin durch den Supermarkt läuft. Meine Tante schiebt den Einkaufswagen und wägt jeden Preis ab, bevor sie einen Artikel in den Einkaufswagen legt. Meine ältere Cousine Nichole läuft neben dem Wagen her.

Im Alter von 7 Jahren hasste ich Einkaufsläden – von den Schokoriegeln, die die Regale an den Kassen zierten abgesehen, gab es nichts, was mich interessierte. Und ich mochte Schokoriegel nicht einmal so sehr, aber sie kamen für mich einer Belohnung am nächsten, die es in einem Lebensmittelgeschäft geben konnte.

Das änderte sich allerdings, als Erin und ich Brach’s Candy Island (Brach’s Süßigkeiteninsel) inmitten der Obst- und Gemüseabteilung entdeckten. Ich weiß gar nicht, ob es die heute noch gibt – ich habe schon ewig keine mehr gesehen. Deswegen erkläre ich es euch Jüngeren.

Diese Brach-Süßigkeiteninseln bestehen aus mehreren Plastikbehältern, die unterschiedliche Süßigkeiten enthalten. Das sind nicht nur Süßigkeiten, sondern ziemlich coole Süßigkeiten. Toffee-Bonbons in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: Himbeer, Orange, Karamell. Eine rote, runde Süßigkeit, die sich Fireball nennt, weil sie „Feuer” im Mund verursacht. Und dann gibt es noch meine Lieblingssüßigkeit: ein glänzendes, rundes Bonbon mit Kirschgeschmack, das, wenn man eine Weile daran gelutscht hat, zu einem köstlichen, hellrosafarbenen Kaugummi wird.

Vom Stehlen, Umkehren und der Liebe Gottes.

Jede einzelne dieser Süßigkeiten kostete etwa 5 Cent, aber man konnte auch ein ganzes Pfund davon kaufen. Zu diesem Zeitpunkt meines Lebens – 7 Jahre, im Laden mit meiner Cousine – wusste ich noch nichts von diesen Süßigkeiten, die im Mund zu Kaugummis werden. An diesem Tag erzählte mir Erin jedoch davon.

„Siehst du die?” sagte sie und zeigte auf das Gefäß. Ich sah sie. „Da ist Kaugummi drin!” sagte sie ehrfürchtig.

„Wo?” fragte ich mit großen Augen. Die Süßigkeiten sahen von außen genauso aus wie die roten Fireballs, mit denen ich mich ganz und gar nicht anfreunden konnte.

„Innen drin. Wenn die Kirschhülle weg ist, wird es zu Kaugummi!”

Ich war damals zwar noch nicht besonders alt, aber man könnte meinen, dass ich auch in dem Alter schon von Aufregenderem gehört hatte als Kaugummis im Bonbon. Hatte ich aber nicht. Es war das absolut Größte: ein Bonbon, in dem ein Kaugummi war. Ich kannte zwar die Lutscher, in denen ein Kaugummi war. Aber das hier hatte keinen Stiel! Ein Bonbon, das zu einem Kaugummi wurde – ich wollte unbedingt eins.

„Möchtest du eins?”, fragte Erin lächelnd. Es war, als ob sie meine Gedanken lesen konnte. „Nehmen wir uns eins.” „Die kosten 5 Cent”, sagte ich. „Wir haben kein Geld.” Ich war zu naiv, um zu begreifen, was sie vorschlug. Und nicht nur das: Ich war ein Feigling. Ich hatte zu viel Angst davor, etwas zu nehmen, was nicht mir gehörte. Mir war beigebracht worden, dass Stehlen falsch sei. Und ich wusste, dass uns Santa jeden Moment zuschauen konnte, und ich wollte den Weihnachtsmann nicht verärgern.

Ich wollte nicht stehlen. Der Weihnachtsmann hätte ja zusehen können.

Ich stellte mir vor, wie ein kleiner Elf inmitten der Süßigkeiten saß, seine Beine von einem der Behälter baumeln ließ und nach Kindern Ausschau hielt, die stahlen, und dann zum Nordpol ging und Santa davon erzählte. Ich dachte auch an das PV-Lied „Ich möchte so sein wie Jesus”, das ich manchmal in meinem Zimmer nach der Schule für meine Stofftiere sang. Zwei weitere Lieder, die ich ihnen vorsang, waren „Castle on a cloud” von Les Mis und „Like A Prayer” von Madonna. Ich war ein seltsames Kind.

„Nun mach schon! Niemand schaut gerade. Das merken die gar nicht. Beeil dich, nimm dir eins und steck es in den Mund!”

Fehler machen ohne es wirklich zu wollen

Ich dachte darüber nach. Stellte mir den Elfen vor, der Santa davon erzählte, und wie Santa ungläubig seinen Kopf schüttelte. Ich konnte den Text des PV-Liedes hören. Ich versuchte, wie Jesus zu sein. Ich wollte so sein. Aber wenn ich diesen Kaugummi nehmen würde, folgte ich ihm sicherlich nicht nach. Andererseits war es nur ein Bonbon. 5 Cent. Und außerdem würde meine Cousine dann denken, dass ich cool sei, weil wir zusammen etwas gestohlen hatten. Als Kind wollte ich unbedingt cool sein. Also nahmen wir uns beide einen und steckten ihn in den Mund.

Nun mussten wir feststellen, dass wir gar nicht so raffiniert waren, wie wir dachten. Nichole hatte alles gesehen. Sie wartete, bis wir wieder auf dem Parkplatz waren, und erzählte dann alles ihrer Mutter. Erin blieb eiskalt und stritt alles ab. Ich war so dicht wie ein Sieb und heulte sofort los. Und es war mir schmerzlich bewusst, dass wenn meine Cousine gedacht hatte, dass ich cool sei, das nun nicht mehr der Fall war. Die Angst, verhaftet zu werden, war stärker als die Angst davor, ein Loser zu sein.

Das Mädchen, das den Kaugummi stahl

Meine Tante zwang uns, mit dem Marktleiter zu sprechen. Er spielte seine Rolle fast ein bisschen zu gut. Sicherlich wollte er uns ein bisschen Angst einjagen und uns davor bewahren, jemals wieder ein Verbrechen zu begehen. Er drohte damit, die Polizei zu rufen. Ein bisschen übertrieben meiner Meinung nach.

Und doch wollte ich ihm damals die Füße küssen. Ich musste nämlich nicht ins Gefängnis, weil er uns mit einer Verwarnung gehen ließ! Ich atmete erleichtert durch und schwor, niemals wieder etwas zu stehlen. Und das tat ich auch nicht. Aber ich lernte schnell, dass das Leben nicht immer so einfach war wie an jenem Tag. Manche Fehler, die wir machen, lassen sich nicht so leicht beheben.

Ich war damals mit mir selbst sehr streng, viel strenger als meine Cousine das zu sich war – und ich sage das nicht, um einen Fehler an ihr zu finden, sondern aus reiner Selbstanalyse.

Immer bei mir

Mein ganzes Leben lang war ich immer zu streng zu mir. Solange ich denken kann, hatte ich schon immer den Gedanken, dass ich aus irgendeinem Grund nicht gut genug für etwas sei. Je älter ich wurde, desto schwerwiegender schienen meine Fehler zu sein. Ich glaube, das hatte damit zu tun, dass ich dachte, dass ich es besser wissen müsste. Ich wusste es besser, aber es war schwierig, vollkommen zu sein.

Ich machte mir keine Gedanken um Santas Elfen mehr, weil mir jemand diesen Traum im reifen Alter von zwölf Jahren auf dem Rücksitz des Autos meiner Eltern zerstörte.

Stattdessen stellte ich mir Christus und den himmlischen Vater wie auf dem Gemälde des heiligen Hains vor, als sie Joseph Smith erschienen. Statt mir zuzulächeln, schüttelten sie enttäuscht den Kopf.

Das wiederhergestellte Evangelium kann unsere Fehler vergessen machen.

Viele Jahre lang lebte ich mit diesen in Konflikt stehenden Ideen: zum einen, dass ich eine gute Person war und der himmlische Vater und Jesus Christus mich bedingungslos liebten; zum anderen, dass ich schlecht war und ihre Liebe nicht verdiente. Erst als ich über 20 war, verstand ich schließlich, dass nur eine der beiden Annahmen wahr sein konnte. Bei der anderen handelte es sich um eine Lüge, die ich mir selbst vorgemacht hatte.

In mancher Hinsicht bin ich schwach, und ich habe ganz schön mit manchem zu kämpfen. Oft fällt es mir schwer, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden. Vieles, von dem mir als Kind beigebracht wurde, dass es falsch sei, ist es, wie ich als Erwachsener herausfand, nicht. Ich dachte, dass ich, weil mir gewisse Dinge Spaß machten, schlecht sein musste.

Als Teenager las ich eifrig in den Schriften und betete, aber als ich ab 20 anfing, anders über den Erretter zu denken,  vertiefte sich meine Beziehung deutlich. Er war nicht mehr dieses Wesen, das kopfschüttelnd dastand, weil ich einen vielleicht unangemessenen Film angeschaut oder geflucht hatte. Er stand nicht über mir, sondern neben mir und hielt mich, wenn ich weinte.

Er stand mir bei allem bei. Jedem Kummer, jeder schlechten Note, jedem Kratzer im Lack. Jedes Mal, wenn ich etwas sagte, was ich nicht hätte sagen sollen. Jedes Mal, wenn ich mir einen Kaugummi nahm, für den ich nicht bezahlt hatte – im übertragenen Sinne meine ich.

Der Wunsch zu glauben, kann viel bewirken.

Warum war er nicht von mir enttäuscht, wo ich doch so viele Fehler beging? Nicht alle waren ein Versehen. Manche davon hatte ich mit Absicht begangen! Wieso verdiene ich trotzdem, dass er mein Freund ist und mich liebt?

Die Antwort ist einfach: Ich verdiene es nicht. Wir alle tun das nicht. Aber darin besteht Gnade. So funktioniert sie. Wir sind unvollkommen und verdienen trotzdem gewisse Segnungen, weil Jesus Christus das, was uns fehlt, wieder wettmacht.

Und weil der himmlische Vater uns kennt und uns vollkommen liebt. Es gibt keine Einschränkung, keine Grenze für seine Liebe. Manchmal denke ich über alles nach, was mir in meinem Leben geschehen ist, das Gute und das Schlechte, jeden Fehler, jeden Erfolg.

Endlich im Tempel

Meine beiden besten Freunde sind meine Mutter und mein Mann. Vor ihnen halte ich nichts geheim, sie wissen so viel über mich. Aber selbst sie wissen trotzdem nicht alles. Dann denke ich an meine beste Freundin Sam und daran, was sie alles weiß. Und eine andere beste Freundin, Sandee, und was sie weiß. Oder was meine andere beste Freundin Chanel weiß.

Jede dieser Frauen stand mir zu einer anderen Zeit in meinem Leben besonders nah und sie wissen so einiges (wahrscheinlich zu viel!). All diese Menschen wissen so viel über mich und lieben mich trotzdem. Sie sind trotzdem noch da.

Der himmlische Vater und Christus wissen aber noch mehr als all diese Menschen und trotzdem lieben sie mich. Sie hören mir trotzdem zu und helfen mir, meine Lasten zu tragen. Sie vergeben und machen mir Mut.

Obwohl ich so viel falsch gemacht habe, obwohl ich jeden Tag Fehler mache und obwohl ich sehr wütend auf sie war. Oft habe ich sie ignoriert und verlangt, dass sie mir sagen, wo sie waren, als ich sie brauchte. Ich habe um so vieles gebeten und gebettelt. Aber sie sind immer noch da. Sie sehen alles und warten auf mich. Warten ab, bis ich mich entschuldige, um Vergebung bitte, um Hilfe bitte, mich bedanke. Wieso? Es geht mir nicht in den Kopf, und um ehrlich zu sein, kann ich es nicht immer nachvollziehen.

Manchmal kann es schwierig sein, in unserem Leben zu spüren, dass der Erretter da ist. Ich habe oft in einem leeren Raum geschrien: „Wo bist du? Ich kann dich nicht fühlen!”

Wo bist du, Herr?

Ich weiß nicht, warum das manchmal so ist. Ich bin mir nicht sicher, warum von uns manchmal verlangt wird, dass wir weiter vorangehen. Ich weiß nur, dass ich in den schwersten Zeiten, wenn ich mich so alleine gefühlt habe, am meisten über mich selbst gelernt habe.

Diese Erfahrungen haben mich besser und stärker gemacht. Ich weiß nicht, ob ich ohne Erfahrungen der Einsamkeit sein könnte, wer ich heute bin, oder ob ich jemals so sein könnte, wie der Vater im Himmel weiß, dass ich es sein kann.

Jahrelang wollte ich nicht mein Endowment im Tempel empfangen, weil mir eine Stimme in meinem Kopf sagte, dass ich diese Segnungen nicht verdiente. Mehr als zehn Jahre lang gab ich mich damit zufrieden, um den Tempel herum zu gehen statt hinein, weil ich dachte, dass ich nicht gut genug sei. Es gab immer persönliche Fehler und Makel, von denen ich dachte, dass ich deswegen nicht würdig für die Segnungen des Tempels sei.

Als ich im Alter von 29 Jahren zum ersten Mal zum Tempel ging, um mein Endowment zu empfangen, wurde ich mit dem überwältigenden Gefühl gesegnet, dass ich würdig war, dort zu sein. Ich gehörte dorthin. Ich dachte über all die Jahre nach, in denen ich mir gesagt hatte, dass ich zu schlecht war hinzugehen und ich verstand, dass diese Gedanken und Gefühle, unwürdig zu sein, nicht ein einziges Mal vom himmlischen Vater oder Jesus Christus gekommen waren.

Wenn wir von unseren Fehlern lassen, wartet der Herr auf uns im Tempel.

Ich trauerte um all die Jahre, die ich verloren hatte, weil ich auf die falsche Stimme gehört hatte. Manchmal frage ich mich, wie anders mein Leben gewesen wäre, hätte ich das früher im Leben festgestellt. Manchmal ist die Stimme Satans lauter als die des himmlischen Vaters. Das bedeutet nicht, dass wir schlechte Menschen sind. Es bedeutet, dass Satan stärker arbeitet als gewöhnlich. Das passiert. Wir müssen zu erkennen lernen, welche Gedanken vom himmlischen Vater und welche von Satan kommen. Satan versucht vor allem, uns zu demütigen und uns zu beschämen. In meinem Kopf hörte ich immer und immer wieder: „Du bist nicht gut genug für den Tempel. Du verdienst keinen guten Ehemann. Niemand wird dich jemals auf so eine Art und Weise lieben und du bist selbst schuld daran.”

Dass ich mich schämte, kam daher, dass ich zuließ, dass ich den Lügen des Satans Glauben schenkte.

Stereogramme

Manchmal gibt es Dinge in unserem Leben, die wir klären müssen, Fehler, derentwegen wir um Vergebung bitten müssen. Wenn es etwas in unserem Leben gibt, was wir klären müssen, haben wir das Gefühl, dass wir Gottes Liebe nicht verdienen. Diese Gefühle halten Menschen davon ab, umzukehren; sie stammen nicht von der richtigen Quelle.

Das Einzige, was der himmlische Vater und Jesus von uns möchte, ist, dass wir zu ihnen heimkommen. Warum sollten sie uns dann den Mut nehmen, das zu tun, was wir tun müssen, um dorthin zu gelangen? Wir alle können umkehren, egal, ob es etwas Großes oder Kleines ist. Selbst den Schlimmsten kann vergeben werden. Als unvollkommene Menschen verdienen wir alle seine Liebe und Gnade nicht, und dennoch können wir sie haben. Was für eine Verschwendung es dann wäre, dieses Geschenk nicht zu nutzen.

Durch den Erretter können wir von jedem Fehler umkehren

Wann hattest du das letzte Mal das Gefühl, dass der Erretter dich wirklich kennt? Wenn ich es darauf anlegen würde, würde ich jeden Tag kleine Dinge finden, die mir beweisen, dass er mich kennt und meiner bewusst ist. Es müssen nicht immer große Gesten sein.

Suchen wir nach großartigen Gesten, übersehen wir oft die kleinen Erinnerungen oder ein leises Flüstern. Es ist wie bei diesen Stereogrammen. Schaut man sich die heutzutage eigentlich noch an? Das sind Bilder mit vielen Schnörkeln, die nach nichts aussehen; schaut man aber zwischen die Schnörkel und nicht auf das ganze Bild, erscheint etwas Cooles wie ein Delfin oder ein Schloss.

Ich habe es nie geschafft, das zu sehen, weil es mir nie gelungen ist, das Bild nicht in seiner Gesamtheit zu sehen.

Das ist also ähnlich, nur auf größerer Ebene, weil die Liebe unseres Erretters um so vieles besser ist als ein dummes Bild mit einem verborgenen Delfin (sage ich als jemand, der nie den dummen versteckten Delfin gesehen hat).

Ich stelle mir gerne vor, was für Dinge der Erlöser von mir weiß, die ich selbst nicht weiß. Darüber nachzudenken macht Spaß. Ich denke über alles nach, was ich in meinem Leben erreicht habe, oder an irgendetwas von all dem Beeindruckenden, das ich getan habe, die Orte, die ich gesehen habe, die Menschen, die ich kenne. Aber ich denke auch an die unbewussten Fehler, die ich gemacht habe und an seine liebevolle Gnade, die er mir erweist.

Als Kind oder Teenager konnte ich mir nichts davon vorstellen. Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendetwas davon verdiente. Der himmlische Vater und Jesus Christus wissen aber genau, was ich verdiene, und sie wissen, wozu ich fähig bin.

Vielleicht gibt es Dinge, die ich noch nicht verdiene oder kann, die ich aber in der Zukunft erlangen werde. Das ist einer der Gründe, warum es so wichtig für uns ist, eine starke Beziehung zum Erretter zu haben. Ohne sie verlieren wir uns im Oberflächlichen unserer Religion oder hängen uns an den Menschen auf. Es ist einfacher, wegen anderer und ihrer Dummheit beleidigt zu sein. Wenn die Verbindung zu unserem Erlöser nicht stark ist, ist es noch schwieriger, die Verbindung zu unserem himmlischen Vater aufrechtzuerhalten.

Ich bin so dankbar dafür, dass ich das haben kann – ich, die ich so unvollkommen bin. Ich, die ich Fehler mache. Ich, die so verletzt wurde und andere verletzt hat. Das Mädchen, das den Kaugummi stahl.


Gabrielle Rush

Gabrielle ist eine Beziehungsexpertin und arbeitet auch als makeup artist. Sie liebt Selfies, lebt mit ihrem Mann in Arizona und würde aber am liebsten im Disneyland wohnen. Sie sieht zwar wie eine Erwachsene aus, schläft aber immer noch mit laufendem Fernseher. Sie glaubt daran, dass es wichtig ist, ein ausgeglichenes Leben zu Leben, weshalb sie zum Mittagessen Salat und zum Abendessen Pizza isst. Das was sie in ihrem Leben am meisten bedauert, ist, dass sie in Overalls für Erwachsene nicht besonders gut aussieht.

Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Er wurde ursprünglich am 15.3.2017  auf mormonhub.com unter dem Titel „The Girl Who Stole the Gumball” veröffentlicht. Die Autorin ist Gabrielle Rush. Übersetzt von Kristina Vogt.

Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) wissen möchten, dann besuchen Sie einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche: mormon.org und lds.org.