Zur Generalkonferenz im April 2026 wurden weltweit 91 neue Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bekanntgegeben. Die Namen wurden am 2. April während eines Führungsmeetings vorgestellt und den Mitgliedern zur Bestätigung vorgelegt.

Zusätzlich wurde angekündigt, dass 75 Gebietssiebziger bis spätestens 1. August 2026 aus ihrem Dienst entlassen werden. Diese regelmäßigen Veränderungen sind Teil der Organisation der Kirche und schaffen Raum für neue Erfahrungen und Perspektiven im Dienst.

Was Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi tun

Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi gehören zu den Führern der Kirche. Sie werden von der Ersten Präsidentschaft berufen, um als „besondere Zeugen“ zu dienen und das Kollegium der Zwölf Apostel zu unterstützen.

Ihre Aufgaben umfassen:

  • den Aufbau der Kirche
  • das Predigen des Evangeliums
  • sowie die Unterstützung organisatorischer Abläufe

Sie handeln dabei unter der Leitung und Schlüsselvollmacht der Zwölf Apostel (siehe Lehre und Bündnisse 107:25, 34, 38).

Wie Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi dienen

Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi stehen meist weiterhin im Berufs- und Familienleben. Sie sind nicht in Vollzeit tätig und dienen in der Regel etwa fünf Jahre.

In dieser Zeit arbeiten sie eng mit örtlichen Führern zusammen, beraten sie und helfen dabei, Gemeinden zu stärken und zu entwickeln. Ihr Dienst ist stark auf die Bedürfnisse vor Ort ausgerichtet.

Neue Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi in Europa

Auch im Siebten Kollegium der Siebziger, zu dem unter anderem Europa Mitte, Europa Nord, Eurasien sowie Naher Osten/Afrika Nord gehören, wurden neue Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi berufen.

Dazu zählen unter anderem Hikombo Hitoto, derzeit Pfahlpräsident in Paris Süd, sowie Harri J. Myllylä, derzeit Pfahlpräsident in Helsinki. Beide bringen langjährige Erfahrung aus verschiedenen Führungsberufungen mit.

Veränderungen bei Gebietssiebzigern der Kirche Jesu Christi

Gleichzeitig werden auch erfahrene Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi aus ihrem Dienst entlassen. Dazu gehören unter anderem Franck A. Poznanski (Frankreich) und Erik Bernskov (Dänemark).

Ihr Einsatz hat viele Gemeinden geprägt und zur Entwicklung der Kirche in ihren jeweiligen Regionen beigetragen.

Ein besonderer Dienst in der Kirche Jesu Christi

Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi erhalten in der Regel keine Bezahlung und übernehmen ihre Aufgaben zusätzlich zu ihrem Alltag. Ihr Dienst basiert auf Glauben, Hingabe und dem Wunsch, anderen zu dienen.

Auch wenn vieles davon im Hintergrund geschieht, tragen Gebietssiebziger der Kirche Jesu Christi dazu bei, dass Gemeinden gestärkt werden und sich die Kirche weltweit weiterentwickeln kann.

Quelle: Newsroom

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